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dfg - Ausgabe 31+32 - 17

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10363

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 31+32 - 17"

Verlagsmitteilung:
In eigener Sache: Wenn die Telekom nicht mehr weiter weiß …

(dfg 31+32 – 17) Die Deutsche Telekom AG und ihre zahlreichen Töchter bilden zusammen einen mächtigen Konzern mit Mrd.-€-Umsätzen weltweit. Doch über die Qualität von so mancher Dienst-„Leistung“ des Multis können betroffene „Kunden“ manchmal nur die Stirn runzeln. Auch im bundesdeutschen Gesundheitswesen. Denn die absehbare Verschiebung für die Anbindung der TelematikInfrastruktur für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) dürfte auch mit dem Scheitern des gematik-Vertragspartners in seiner Testregion geschuldet sein. Am Berliner Schiffbauerdamm mag man das mehr oder minder öffentlich klaglos hingenommen haben. Schließlich „verbrannte“ die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte GmbH schon so manchen Euro aus Beitragsgeldern. Die jetzige Situation stellt nur eine von zahlreichen Änderungen am eGK-Fahrplan dar.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Welche Folgen hat der Berliner „Investiturstreit“ auf das Gesundheitswesen?

(dfg 31+32 – 17) Die Sechs-Wochen-Frist ist fast um. Nach der überraschenden Ablehnung der von den vier Trägerorganisationen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vorgeschlagenen Kandidaten für die beiden unparteiischen Mitglieder des obersten Beschlußgremiums der Gemeinsamen Selbstverwaltung durch den Bundestagsausschuß für Gesundheit am 28.Juni 2017 (vgl. dfg 27 – 17, S. 4ff.) müssen die vier Körperschaften und Vereine bis zum 9. August 2017 neue Vorschläge präsentieren. Tun sie es nicht, dann erfolgt gem. § 91 Abs. 2 Satz 7 SGB V die „Ersatzvornahme“ durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG). Sprich: CDU-Ressortchef  Hermann Gröhe MdB (56) und seine Mannen legen fest, wer ab dem 1. Juli 2018 auf den harten Führungsstühlen in der Berliner Wegelystraße das Ruder übernimmt. Die bisherige politische Posse denaturierte mittlerweile zu einem heftigen „Investiturstreit“. Denn es geht um die Frage, wer letztendlich die Herrschaft über die Gestaltungshoheit im bundesdeutschen Gesundheitswesen übernimmt, obliegt doch dem Gremium durch seine Richtlinienkompetenz die medizinischorgani-satorische Filigranarbeit, die so detailliert ein Bundesressort nicht zu erbringen vermag.

Private Krankenversicherung:
Über den PKV-Wolken schimmert es rosig hoffnungsvoll

(dfg 31+32 – 17) Die Finanzierung des bundesdeutschen Gesundheitswesens erfolgt traditionell durch ein duales System. Die Träger der Gesetzlichen wie der Privaten Krankenversicherung (GKV/PKV) stehen nur partiell im Wettbewerb miteinander. Den Löwenanteil der Bevölkerung ver-sichern die 113 Krankenkassen, fast ein Zehntel verbleibt den PKV-Unternehmen. Bis 2015 stagnierte – aus den unterschiedlichsten Gründen – die Zahl der PKV-Versicherten. Hohe Sterbequoten, unternehmerische Fehlentscheidungen, notwendige Tariferhöhungen und schlechte Presse nagten an so manchem Versichertenbestand. Seit 2016 schimmert wieder hoffnungsvoll wohliges Licht durch die PKV-Wolken. Das geht aus dem aktuellen, jährlich erscheinenden dfg-PKV-Versicherten-Ranking hervor, das als Supplement Nr. 6 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ dieser dfg-Ausgabe beiliegt. Und wie es den Anschein hat, so dürften sich auch die dräuenden, dunklen politischen Wolken über den Versicherungsunternehmen vorerst verzogen haben. Bei den nächsten Bundestagswahlen zeichnet sich auf Grund der aktuellen Umfragen keine parlamentarische Mehrheit für die Fronde der Befürworter einer Einheits- oder Bürgerversicherung ab. Nichts-destotrotz, in den Schaltzentralen der PKV-Unternehmen wie auch bei ihrem Verband wird man wissen, daß man ohne eigene, von selbst inaugurierte Reformvorschläge nicht auskommen wird, um die „Alternative“ PKV zum GKV-System nachhaltig am Leben zu erhalten. So wird man um ei-ne eigene Regelung des „Problems Altersrückstellungen“ nicht herumkommen.

Pflege:
Pflegemarkt: „Heuschrecke“ will angeblich bei Alloheim Kasse machen

(dfg 31+32 – 17) Angesichts der demographischen wie auch der gesellschaftlichen Entwicklung boomt seit Jahren der bundesdeutsche Markt mit Pflegedienstleistungen. Und lockte damit auch internationale Konzerne (wie z.B. die französische Curanum- und Casa Reha-Mutter Korian S.A.) sowie „Heuschrecken“ an. Die wirtschaftliche Kraft aus dem Ausland führte u.a. zu einem gewissen Konzentrationsprozeß. Doch nun scheinen die ersten Investoren „Kasse“ machen zu wollen. Von einem großen Deal wußte am 14. Juli 2017 die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z.) zu berichten. Danach will ein U.S.-Finanzinvestor bereits nach wenigen, ertragreichen Jahren einen der drei größten Betreiber von Pflegeheimen in Deutschland, die Alloheim Senioren-Residenzen SE, verkaufen.

Personalia / Berliner Szene:

1. BKK LV Süd beruft Frau zum Alleinvorstand

Verlagsmitteilung I:
Dieser dfg-Ausgabe liegt als Supplement die Ausgabe Nr. 6 - 17 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ mit dem „dfg-PKV-Ranking – Liste der deutschen privaten Krankenversicherungsunternehmen“ nach Versichertenzahlen zum Stichtag 1. Januar 2017 bei.

Verlagsmitteilung II:
Die politisch weniger ereignisreiche Zeit, die so genannte parlamentarische Sommerpause, wie auch den Umstand, daß die Leitungsstörungen durch die Telekom in Berlin noch nicht nachhaltig behoben werden konnten, nutzt die dfg-Redaktion für eine Urlaubswoche. Daher erscheint die nächste dfg-Ausgabe am 17. August 2017.

 

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