dfg - Ausgabe 18+19 - 14

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10161

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 18+19 - 14"

Verlagsmitteilung:

dfg-Redaktion vom 6. bis 12. Mai 2014 nicht besetzt

Die zweite Mai-Woche des Jahres 2014 steht für die Redaktionen der Hintergrunddienste
„dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ und „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“
ganz im Zeichen der dfg Tage 2014 und der dfg Award® Gala vom 8. bis 10. Mai 2014 in Hamburg
Das Büro der MC.B Verlag GmbH ist daher vom 6. Mai 2014 bis zum 12. Mai 2014 nicht besetzt.

Die nächsten Ausgaben der beiden Dienste erscheinen daher als Nr. 20 - 14 erst am 15. und 16. Mai 2014.
In beiden Ausgaben finden Nicht-Teilnehmer natürlich die Liste der Sieger des dfg Award® 2014.

Kurz vor Redaktionsschluß:
BITMARCK und Middendorf gehen getrennte Wege

(dfg 18+19 – 14) Der seit dem 1. April 2010 amtierende Vorsitzende der Geschäftsführung der Essener BITMARCK Holding GmbH, Stefan Middendorf (50), verläßt am 30. Juni 2014 den IT-Konzern. Man habe bei der jüngsten Aufsichtsratssitzung am 29. April 2014 beschlossen, sich im „gegenseitigen Einvernehmen“ zu trennen. Das erfuhr die dfg-Redaktion kurz vor Redaktionsschluß dieser dfg-Ausgabe aus berufenen Unternehmenskreisen. Wie zu hören war, übernehme Andreas Strausfeld (46) in Essen die alleinige Geschäftsführung, Strausfeld gehört bereits seit der Grün-dung des Gemeinschaftsunternehmens von Betriebs-, Ersatz- und Innungskrankenkassen im Jahre 2008 dem Führungsgremium der Softwareschmiede an. Der diplomierte Wirtschaftsinforma-tiker Strausfeld hatte vom August 2005 bis zu seinem Eintritt in die Dienste der Essener Holding den Geschäftsbereich IT-Services der Hamburger DAK Gesundheit, dem größten BITMARCK-Anteilseigner, geleitet.

Verlagsmitteilung:
dfg Tage 2014: Hochkarätige Debatten bei den intra muros-Gesprächen erwartet

(dfg 18+19 – 14) Nur noch wenige Tage, dann beginnen im Hamburger Hotel Grand Elysée die „dfg Tage“, zu denen sich die Entscheidungsträger aus dem Gesundheitswesen versammeln. Auf den genauen Programmablauf ist in mehreren dfg-Ausgaben hingewiesen worden. Er ist zudem auf der Website der MC.B Verlag GmbH (www.mcb-verlag.de) abrufbar. In der Ausgabe 17 – 14 hatte die dfg-Redaktion versprochen, sich noch einmal den zum ersten Male durchgeführten vier „intra muros-Gesprächen“ am 9. Mai 2014 (von 14.00 bis 16.30 Uhr) zu widmen und die endgültige Referentenliste zu publizieren. Die in Hamburg angesetzten gesundheitspolitischen Diskussionen versprechen nämlich hochinteressant zu werden. Dafür dürften nicht nur die hochkarätig besetzten Panels, sondern auch die unterschiedlichen Strategien der jeweiligen Träger der intra muros-Gespräche sorgen.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Pflegereform: VdK übernimmt Speerspitze der Reformgegner

(dfg 18+19 – 14) Der Proteststurm durfte nicht ausbleiben. Gegen einige Details der Planungen der neuen schwarz-roten Bundesregierung für eine mehrstufige Reform der Pflegeversicherung laufen seit dem 8. April 2014 nicht nur die parlamentarische Opposition, führende Finanzwissenschaftler, sondern auch Interessengruppen Sturm. Die Kritik richtet sich zum einen gegen die wei-tere Verschiebung der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes durch die zwei vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) angeregten und von CDU-Bundesgesund-heitsminister Hermann Gröhe MdB (53) auf den Weg gebrachten wissenschaftlichen Modellvor-haben, auf deren Ergebnisse man in der Berliner Friedrichstraße warten will, bis man 2017 die zweite Stufe der Reform in Kraft setzt. Aber auch gegen die Etablierung des Pflegevorsorgefonds im Jahr 2015 hagelt es Kritik. Die politisch in unterschiedlichen Lagern zu verortenden Ökonomen Proff. Dres. rer. pol. Bert Rürup (70) und Bernd Raffelhüschen (56) ließen kein gutes Haar an der Idee, den Fonds von der Deutschen Bundesbank verwalten zu lassen (vgl. dfg 17 – 14, S. 5ff.). Sie trauen den in Berlin agierenden Entscheidungsträgern nicht zu, daß diese in ökonomisch schlechten Zeiten ihre Hände vom angesparten Geld lassen. Es ist davon auszugehen, daß einige Interes-sengruppen und Experten wie auch die parlamentarische Opposition die für den 29. April 2014 im Bundestagsgesundheitsausschuß anberaumte Anhörung zum Gesetzentwurf nutzen werden, um ihre kritischen Bemerkungen loszuwerden bzw. zu erneuern.

Ersatzkassen:
Mitgliederentwicklung: TK eilt weiter davon, nur die DAK Gesundheit nicht im Plus

(dfg 18+19 – 14) Bei der Akquisition von neuen Mitgliedern und Versicherten fahren fünf der sechs bundesdeutschen Ersatzkassen weiter auf der Erfolgsspur. In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 sammelte der vdek netto weitere 113.564 Mitglieder ein bzw. 163.173 Versicherte. Damit konnte der Verband nicht nur seine Marktführung innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) weiter ausbauen, sondern auch das zum 28. Februar 2014 erfolgte Überspringen der 20-Millionen-Mitglieder-Schwelle stabilisieren (vgl. dfg 15+16 – 14, S. 3). Das geht aus den neuesten KM1-Zahlen des vdek zum Stichtag 1. April 2014 hervor, die der dfg-Redaktion vorliegen.

Krankenhäuser:
Krankenhausfinanzierungsreform: Keiner will zahlen

(dfg 18+19 – 14) Das Grundgesetz (GG) macht seit Jahrzehnten jede Reform an den bundesdeutschen Strukturen der Krankenhausfinanzierung zum mühseligen Geduldsspiel. Zwar würden einige Experten und Entscheidungsträger lieber heute als morgen die „monistische Finanzierung“ einführen. Doch das scheiterte bisher am Widerstand der 16 Länder, die beharrlich jeden Zuständigkeitszipfel mit aller Kraft vor dem Einfluß des Bundes zu verteidigen wissen. Am 16. April 2014 einigten sich die Landesgesundheitsminister- und -senatorInnen der Länder zusammen mit CDU-Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB (53) in Berlin immerhin auf einen Fahrplan für die angestrebte Reform. Erst  am 26. Mai 2014 soll sich die verabredete Bund-Länder-Arbeitsgruppe konstituieren und bis zum Jahresende 2014 die Grundzüge der Reform vereinbaren. Was da- bei herauskommen könnte, steht allerdings noch in den Sternen. Denn kaum vereinbart, warf man verbal mit Steinen um sich. Es geht – wie immer – um das liebe Geld sowie um Einfluß und Macht.

Personalia:
1. Zöller koordiniert Griechenland-Aktivitäten der Bundesregierung
2. Laumann stärkt seine CDU-Machtposition
3. Ex-Staatssekretär Ilka macht jetzt in Versicherungen
4. MDK Berlin-Brandenburg setzt auf Kontinuität
5. HNO-Ärzte angeln sich Koschorrek
6. SANA-Konzern komplettiert Vorstand
7. PR-Urgestein verläßt vfa
8. Der neue ANZAG-Chef kennt das Metier
9. vzbv: Ex-Minister Müller folgt auf Billen

 

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