dfg - Ausgabe 40 - 14

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10189

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 40 - 14"

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Verkehrte Welt: Droht Berlin mit Retro-AMNOG?

(dfg 40 – 14) Erfahrene Lobbyisten wissen es: Nur das ständige Bohren von dicken Brettern führt in der Regel zum Erfolg. Das kann Jahre dauern, aber irgendwann hat man die handelnden Politi-ker und/oder ihre zuständigen Beamten „weichgekocht“. Oder es wechseln die Farben der herrschenden Koalition. So kommt es, daß aktuell bei den Herstellern von Arzneimitteln und Medicalprodukten die Champagnerkorken geknallt haben müssen. Innerhalb weniger Tage verplapperten sich in Berlin führende Akteure und in Brüssel handelten Beamte. Das dürfte zur Folge haben, daß die Krankenversicherungen sich wieder einmal vor steigenden Preisen fürchten müssen. Außerdem könnten die avisierten Entscheidungen Auswirkungen auf die Qualität der Produkte und ihre Sicherheit haben.

Gesetzliche Krankenversicherung:
GKV-Fusionsautobahn: Zweite Kassenartenübergreifende sogar mit PKV-Hintergrund

(dfg 40 – 14) Die Liste der Betriebskrankenkassen dezimiert sich laufend. Am 29. September 2014 wurde das fünfte Fusionsvorhaben des Herbstes 2014 bekannt. Insgesamt verschwinden damit spätestens zum 1. Januar 2015 sechs BKK-Namen aus dem Mitgliederverzeichnis des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV-SV), da bereits zum 1. Juli 2014 die BKK Phönix in der BKK-Schwester Novitas aufging. Und schenkt man den Gerüchten aus der BKK-Familie Glauben, dann dürften sich bereits weitere Teilnehmer an Zusammenschlußverfahren auf der „Fusionsautobahn“ der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bewegen. Den zuständigen Bundesoberbehörden in Bonn, dem Bundeskartellamt (BKartA) und dem Bundesversicherungsamt (BVA), steht also etwas Arbeit bevor.

Gesetzliche Rentenversicherung:
rvDialog-Debakel bringt ver.di in Bedrängnis – Reha-Abteilung teilweise lahmgelegt!?

(dfg 40 – 14) Zusammen mit dem Vorsitzenden Frank Bsirske (63) leistet sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di insgesamt vierzehn Mitglieder des Bundesvorstandes. Da bleibt für die Frauen und Männer an der Spitze viel freie Zeit, sich anderen Dingen zuzuwenden. Neo-Vorstand Eva-Maria Welskop-Deffaa (55) entschied sich im Jahr 2013 für die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund), rückte dort sofort in die vierköpfige Arbeitnehmer-Riege des Vorstandes nach. Außerdem übernahm sie den Vorsitz im Personalausschuß der ehemaligen Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA). Das dürfte sie mittlerweile bereut haben. Sie müßte eigentlich als Gewerkschaftsfunktionärin und überzeugte Gleichstellungspolitikerin die eige-nen, vor allem weiblichen ver.di-Truppen gegen das DRV-Direktorium anführen anstatt als Mitglied des Kontrollgremiums die Basis nicht nur in der Causa „rvDialog“ hinzuhalten, zu kalmieren und mit allen Mitteln beim „Täuschen, Tricksen und Tarnen“ über die wahren Zustände bei der Software behilflich zu sein. Mittlerweile dürfte ihr ein rund 100-seitiges Gutachten der Wirtschaftsprü-fungsgesellschaft KPMG AG vorliegen, dessen vollständiger Inhalt vom Direktorium der DRV Bund sorgsam nicht nur vor den Mitarbeitern, sondern auch vor der Öffentlichkeit unter Verschluß gehalten werden dürfte.

Private Krankenversicherung / Erratum:
PKV-Ranking: Ein Fehler setzte sich leider fort


(dfg 40 – 14) Zusammen mit der dfg-Ausgabe 38 – 14 veröffentlichte die dfg-Redaktion am 18. September 2014 auch die Ausgabe 7 – 14 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“. In den beiden Publikationen fanden sich das neueste PKV-Ranking und entsprechende Kommentierungen. Leider setzte sich trotz aller Sorgfalt ein Fehler aus dem vorhergehenden PKV-Ranking 2013 im Bereich der Zusatzversicherungen fort. Statt die falschen Zahlen für die HUK-Coburg zu be-richtigen und diese nicht fortzuschreiben (vgl. Erratum in dfg 36 – 13, S. 10), erinnerte sich die dfg-Chefredaktion nicht an diesen Sachverhalt. Damit waren die Daten für die Zusatzversicherungen der HUK-Coburg im Bereich der Zusatzversicherten erneut falsch. Ein peinliches Mißgeschick, daß die dfg-Redaktion außerordentlich bedauert. Die richtige Zahl zum Stichtag 1. Januar 2013 hätte 189.344 lauten müssen. Zusammen mit dem Bestand zum Stichtag 1. Januar 2014 von 204.677 Zusatzversicherten hätte sich ein Zuwachs ergeben und auch im 5-Jahres-Vergleich. Und nicht negativ, wie es die publizierten Zahlen vermuten lassen. Der Zuwachs des PK-Unternehmens in die-sem Bereich ist kontinuierlich seit dem 1. Januar 2010 positiv, damals betrug die Zahl der Zusatzversicherten 165.892. Verlag und dfg-Redaktion bitte alle dfg-Leserinnen und Leser, die Daten handschriftlich zu korrigieren.

Krankenhäuser:
Krankenhausverkäufe: Wenn es anfängt zu knirschen

(dfg 40 – 14) Konzern- und andere Krankenhaus-Strategen sind manchmal recht forsch. Damit stoßen sie ab und an bei ihren Gesprächspartnern auf der Gegenseite auf Ressentiments. Und schon „knirscht“ es, ist die Harmonie zwischen dem Verkäufer und dem potentiellen Käufer futsch. Die Folgen sind unabsehbar. Es kann sein, daß wie z.B. jüngst in Bremerhaven ein anderer Käufer zum Zuge kommt (vgl. dfg 39 – 14, S. 10) oder aber die bedrohte Klinik Insolvenz anmelden muß. Einige Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit hat die dfg-Redaktion einmal zusammenfassen lassen.

Personalia / Berliner Szene:

1. Nach Karenzzeit: Ex-Minister Bahr wechselt zur Allianz
2. VPU mit neuem Vorstand
3. Neuer KGSAN-Vorsitzender gewählt
4. Konzern-Mutter CURA räumt im MATERNUS-Vorstand auf
5. Graf Recke Stiftung mit neuem theologischen Vorstand
6. NRW-Klinikum Herford angelt sich Technik-Vorstand

Terminankündigung:
Einladung zum 4. A+S-Netzwerkertreffen im „Haifischbecken Gesundheitswesen“

(dfg 40 – 14) Nur wenige andere Bereiche in der deutschen Wirtschaft erfordern ein solch großes Spezialwissen wie das deutsche Gesundheitswesen. Täglich werden Entscheidungen durch gesetzlich definierte Sperren blockiert, ist kaum noch ein Blick über den eigenen Tellerrand möglich. Das interdisziplinäre Fachgespräch bleibt auf der Strecke - das gilt vor allem für die Akteure im Krankenhausbereich. Die Auswirkungen sind bekannt: Man schmort im eigenen Saft. Wer sich in einem fachlichen Netzwerk befindet, versteht mehr, kann optimal entscheiden.
Nach den positiven Resonanzen auf die Meetings in Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg wollen wir zu-sammen das bestehende Netzwerk aus interessanten Persönlichkeiten weiter vergrößern und etablieren. Dazu haben wir uns der Hilfe des gesundheitspolitischen Hintergrunddienstes "A+S aktuell - Ambulant und Stationär aktuell" (und weiterer Partner) versichert. Für den vierten Workshop am 07. November 2014 zieht es uns nach Mainz in die Räumlichkeiten der IKK-Südwest.
Die Veranstaltung wird durch Vorträge und gemeinsame Diskussionen zum Thema innovative Versorgungs-konzepte dominiert sein. Wir werden gemeinsam konkrete Probleme thematisieren und innovative wie interdisziplinäre Konzepte für den deutschen Krankenhausmarkt erarbeiten. Danach wird bei einem gemein-samen Abendessen der Nachwuchskräfte die Möglichkeit bestehen, weitere Kontakte zu knüpfen.

Wann:
Freitag, 7. November 2014, ab 10:00 Uhr bis open end
Zielgruppe:
Nachwuchsführungskräfte und High Potentials aus dem deutschen Krankenhaus-/Gesundheitswesen.

Nähkästchen-Gäste:
Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha), Mitglied des Präsidiums des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)
Laura Peter, Referentin Versorgungsmanagement, IKK-Südwest

Wo: IKK Südwest, Isaac-Fulda-Allee 7, 55124 Mainz
Teilnahmebeitrag: 60 € (inkl. Imbiss, Getränke und Abendessen)
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Bitte beachten Sie, dass erst mit Bestätigung der Anmeldung durch die Veranstalter eine verbindliche Zusage erfolgt. Ihre Anmeldung senden Sie bitte per E-Mail bis zum 25. Oktober 2014 unter Angabe Ihres Namens, Geburtsjahres, Unternehmens und aktuellen Position an:

Lukas Illini
c/o MC.B Verlag GmbH, Hannoversche Str. 22, 10115 Berlin (Mitte)
Email: illini@DIES-Institut.de
Tel.: 0172 / 30 70 168, Fax 030 – 275 965 92

 

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