dfg - Ausgabe 42 - 15

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10254

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 42 - 15"

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Neuer SHV-Anlauf: Heilmittelerbringer machen mit Politik-Papier mobil

(dfg 42 – 15) Die verfaßte Vertragsärzteschaft liegt strukturell und personell am Boden und demonstriert fast Tag für Tag selbst ihre Schwächen und Zerrissenheit (vgl. Beitrag in dieser dfg-Ausgabe). Kein Wunder, wenn nach den Gesundheitshandwerken nun auch die Heilmittelerbringer mit der Vorlage von politischen Forderungen mobil machen und versuchen, das entstandene Machtvakuum auszufüllen. Die Gesundheitshandwerker (u.a. Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädieschuhmacher und Zahntechniker) hatten bekanntlich im Mai 2015 ihr eigenes „Posi-tionspapier“ vorgelegt (vgl. dfg 22 – 15, S. 10ff.). Nun folgen Physiotherapeuten, medizinische Bademeister, Masseure und Ergotherapeuten.

Portalkliniken: Die „Büchse der Pandora“ für das KV-System

(dfg 42 – 15) Die am 2. Oktober 2015 von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Krankenhausre- form beschlossenen „Eckpunkte zum Änderungsbedarf des Entwurfes des Krankenhausstrukturgesetzes“ (KHSG) haben bundesweit die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) auf den Plan gerufen. Sie stoßen sich vor allem an der Ziffer VI. mit der die „Notfallversorgung“ der Patienten auf eine neue Basis gestellt werden soll (vgl. Dokumentation dfg 41 – 15, S. 14ff.). Während einige der FALK-KVen die Einführung der „Portalkliniken“ völlig ablehnten, befürchteten einige Kritiker aus dem KV-System hinter vorgehaltener Hand bereits eine erhebliche Erodierung des Sicherstelungsauftrages durch die Berliner Beschlüsse ausgemacht zu haben, da die KVen nach dem Wortlaut des Konsens-Papieres diesen nur noch „behalten“ sollen. Wieder andere blickten über den nationalen Tellerrand und sahen österreichische Verhältnisse auf das deutsche Gesundheitssystem zukommen. Im Nachbarland stöhnt man seit Jahren über den Run der Patienten auf die Spitalsambulanzen, deren Kosten für die dortigen Kassen erhebliche Belastungen darstellen. Andere KV-Granden wie die schleswig-holsteinische KV-Vorsitzende Dr. med. Monika Schliffke (63) begrüßten zwar die angestrebten Veränderungen, mahnte aber vor Verwerfungen im Gefüge der Notfallversorgung. Die moderaten Töne aus Kiel scheinen dem Grunde nach der besonderen, vorausschauenden Versorgungsplanung der KVSH geschuldet zu sein.

Ärzte:
Unappetitlich: „Shitstorms“ der KV-Fürsten plus gehackter Mailverkehr in der KBV

(dfg 42 – 15) Das waren noch Zeiten im vergangenen Jahrhundert, da konnten Geheimnisse noch echte Geheimnisse bleiben, weil sie höchstens auf Papier gebannt waren und nicht auf Festplatten. Papiere kann man schreddern, verbrennen oder in die Spülung werfen, dann sind die auf ihnen dokumentierten Texte meist unwiederbringlich verloren. Festplatten kann man wiederherstellen, Mails wandern nicht nur dank der NSA durch die Welt. Und landen oft genug bei denen, für deren Augen sie eigentlich nicht bestimmt sind. Das führt meist zu peinlichen Reaktionen bzw. zu regelrechten „Strafaktionen“. Diese Erfahrung mußten in den vergangenen Wochen einige Mitarbeiter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) machen, deren Mailverkehr von der KBV-Vorständin Regina Feldmann (62) „nachgelesen“ wurde. Aber auch führende KV-Fürsten sandten eher privat auszulegende Mails an einen riesigen Verteiler, damit der von ihnen ausgelöste „Shitstorm“ auch so richtig bekannt werden konnte.

Zahnärzte:
KZV Sachsen-Anhalt: Politische Attacke mit bundesweiter Bedeutung?

(dfg 42 – 15) Die Körperschaftsstrukturen für die Vertrags(zahn-)ärzte feiern in diesem Jahr be- kanntlich ihren 60. Geburtstag. In den ersten fünf Dezennien herrschte in der Öffentlichkeit eine relative Ruhe, nur selten „produzierte“ die eine oder andere KV bzw. KZV negative Schlagzeilen. Doch spätestens seit der Einführung der Hauptamtlichkeit für die Vorstände im Jahr 2005 häufen sich offenbar die Vorfälle, bei denen Staatsanwälte tätig werden müssen. In der KV Hessen mußten zwei Vorstände ihre Positionen räumen, die drei Vorstände der KV Berlin kämpfen seit einigen Jahren verbissen darum, ihre Funktionen zu behalten. Bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) schaltet erst der Vorstandsvorsitzende Dr. med. Andreas II. Gassen (53) selbst die Staatsdiener ein, um dann erleben zu müssen, daß zwei Mitglieder der Vertreterversammlung (VV) deren Vorsitzenden Hans-Jochen Weidhaas (63) anzeigen. Aktuell gerät nun die Kassen- zahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KZV) in Magdeburg ins öffentliche Scheinwerferlicht. Ausgelöst durch einen Prüfungsbericht des SPD-geführten Aufsichtsministeriums beschäftigen sich auch Staatsanwälte mit dem Fall, der fachlich längst vor dem Landessozialgericht (LSG) anhängig ist.

Personalia / Berliner Szene:

1. Leichte Blessuren: Lauterbach bleibt Fraktions-Vize im Bundestag
2. FVDZ: Rückkehr zum Ancien Regime?

Terminvorankündigungen:

(dfg 42 – 15) Die MC.B Verlag GmbH weist auf zwei Veranstaltungen hin, die von den Mitarbeitern der MC.B Firmengruppe organisiert werden:

- Die 8. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2016 findet am 2. Juni 2016 in Hamburg statt.

- Auch die 9. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2017 ist bereits terminiert. Sie wird vor-aussichtlich am 8. Juni 2017 in Hamburg stattfinden.

Auch von der MC.B Beauty GmbH und ihrem Simones Beauty-Team gibt es neue Nachrichten. Sie fungieren als „Unterstützer des Bundespresseballs 2015“ und bereiten sich daher auf den 27. November 2015 vor. Dann soll im Berliner Kempinski Hotel ADLON der 64. Bundespresseball stattfinden. Die Teams der von den dfg-Galas bekannten Coiffeuse Simone und von Star-Visagist Jörg Schönberg kümmern sich an diesem Abend mit Sportphysiotherapeut Markus Frey und seinen Mitarbeitern im ADLON SPA um die Wellness-Belange der rund 2.300 Ballgäste.

 

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