dfg - Ausgabe 19 - 18

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Artikel-Nr.: SW10409

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 19 - 18"

Verlagsmitteilung:
dfg Award® 2018: Abstimmungsphase endet – schon auf der Teilnehmerliste?

(dfg 19 – 18) Nur noch wenige Tage, dann ist Einsendeschluß für die Original-Abstimmungsbö-gen für die Vergabe der dfg Awards® 2018. Daher sei noch einmal an den Termin erinnert: Mittwoch, der 16. Mai 2018, 15.00 Uhr (Posteingang beim Notar/Ausschlußfrist). Alle nach diesem Termin eingehenden Abstimmungsbögen werden bei der Auszählung am 18. Mai 2018 nicht mehr berücksichtigt. Die Ergebnisse bleiben bis zur Verkündung am 7. Juni 2018 geheim und werden vom Notar erst beim Gala-Abend in Hamburg im Grand Elysée Hotel je Kategorie in einem versiegelten Umschlag übergeben. Nur ausgefüllte, durchnummerierte Original-Abstimmungsbögen wer-den vom Notar berücksichtigt. In jeder der fünf Kategorien haben die dfg-Leserinnen und -Leser nur eine Stimme.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Notfallversorgung: Der „Tanz um‘s goldene Kalb“ beginnt erst

(dfg 19 – 18) Wenn es nach dem Willen des Gesetzgebers gegangen wäre, dann hätte der wegweisende Beschluß des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19. April 2018 zur „Notfallversorgung“ schon Ende 2016 gefällt werden müssen. Doch der Widerstand der Deutschen Krankenhaus-Gesellschaft (DKG) war aus verständlichen Gründen heftig. Sieht doch der Beschluß des G-BA – der noch nicht rechtskräftig ist – ein neues, gestuftes Notfallversorgungskonzept vor, bei dem gerade in Ballungsgebieten die eine oder andere Einrichtung auf der Strecke bleiben könnte. Das können Interessenvertreter nicht klaglos hinnehmen. Denn mit den Mindestanforderungen des Stufenmodells dürfte für Kliniken, die die gesetzten Standards nicht vorhalten können, keiner der entsprechenden Zuschläge für die Vorhaltung von Geräten, Spezialbetten und der notwendigen Anzahl von Fachärzten generierbar sein. Wie hoch diese Zuschläge ausfallen, müssen noch der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) und die DKG aushandeln. Das Tauziehen dürfte wieder „anstrengend“ werden. Denn der „Tanz um’s goldene Kalb“ hat erst begonnen. Und er dürfte für so manchen Interessensverband eine Zerreißprobe darstellen. Denn eine gut durchdachte und optimal geplante Notfallversorgung fordert nicht nur den stationären Sektor, alle entscheidenden Akteure sind gefragt. Und die auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen ähnelt einer Sisyphos-Arbeit.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Mitgliederentwicklung: Neue Rekorde – doch es bleibt beim AOK-Run

(dfg 19 – 18) Während andere Volkswirtschaften schwächeln, geht es in Deutschland immer weiter aufwärts. Dieses schlägt sich bekanntlich in den Daten und Fakten der Sozialversicherungszweige nieder, macht also auch nicht vor der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) halt. Erfreulich, daß die Beamten des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) immer besser werden. Bereits am 2. Mai 2018 legten sie ihre GKV-Monatsstatistik zum Stichtag 1. April 2018 vor. Das Fazit fiel nur auf den ersten Blick blendend aus. Zwar wurde erneut mit 56,4 Mill. Mitgliedern (nach 56,27 Mill. zum 1. Januar 2018) ein neuer Mitglieder-Rekord aufgestellt. Aber die stete Entwicklung „nach oben“ scheint bei vielen Kassen oder ihren Verbänden in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 abgeflacht zu sein. Nur drei der sechs Kassenarten, vor allem aber das „grüne Lager“, konnten ihre Bestände weiter erhöhen. Bei allen anderen Kassenarten weist die Kurve entweder nach unten oder es deutet sich wie beim „blauen Lager“ eine gewisse Expansions-Stagnation an. Es bleibt al-so dabei: Entgegen aller ökonomischen Trends müssen sich die Kassengranden in allen anderen Kassenarten so ihre Gedanken machen, warum aktuell die elf Ortskrankenkassen den Löwenanteil an der Zuwachs-Butter auf dem dicken Brot des Erfolges wegstreichen.

Gesetzliche Rentenversicherung:
Rentenkommission: Gröhe wagt sich mit an die Quadratur des Kreises

(dfg 19 – 18) Der einst fein austarierte „Generationenvertrag“ in der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) läuft Gefahr, aus dem Ruder zu laufen. Wenn die so genannten deutschen „Baby Boomer“ ab Mitte der 20er Jahre dieses Jahrhunderts ihre erworbenen Rentenansprüche zu verspeisen gedenken, könnte es eng werden mit den Finanzen der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Vor allem aber auch für die verantwortlichen schwarz-roten Politiker, wenn sie allein nur die im aktuellen Koalitionsvertrag gemachten Versprechungen einhalten wollen. Wer verbrennt sich dabei gerne die Finger? Niemand. Daher soll es wieder einmal ein fachkundiges Gremium „richten“. Der zuständige unabhängige, paritätisch zusammengesetzte „Arbeitskreis“, der sich an die Quadratur des Finanz-Kreises der DRV machen soll, nennt sich „Rentenkommission Verläßlicher Generationenvertrag“ und wurde am 3. Mai 2018 vom zuständigen SPD-Bundesarbeitsminister Hubertus Heil MdB (45) eingesetzt.

Personalia / Berliner Szene:

1. IFK läßt Pfadenhauer aufrücken
2. Pflegekammer Niedersachsen i.G. engagiert bereits Geschäftsführer
3. Sozialverband VdK: Präsidentinnenamt bleibt in bayerischer Hand
4. Bain & Co.: Erst wird B-LUE geschluckt und dann Ex-CEO von Roland Berger geangelt
5. Erratum: ARGE GSV will Richtigstellung
6. AWMF setzt auf Kontinuitä
7. Dr. med. Bernd Schottdorf (1940 – 2018)

 

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