Diese Woche im dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik - dfg - Ausgabe 13 - 2025

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Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Die Ruhe vor dem Sturm

(dfg 13 – 25) Am 25. März 2025 konstituierte sich in Berlin der 21. Deutsche Bundestag. Gut 40 Prozent der nunmehr 630 Bundestagsabgeordneten sind Neulinge. Ihnen stehen vermutlich span-nende vier Jahre bevor. Falls die neue Koalition aus den drei „Altparteien“ von CDU, CSU und SPD solange durchhält. Denn als Resultat einer „Liebesheirat“ kann man die neue Regierung wohl nicht bezeichnen, eher aus der AfD-Not geboren. Immerhin: Am 24. März 2024 endete pünktlich um 17.00 Uhr die erste Runde. Die 16 Arbeitsgruppen lieferten fristgerecht ihre angeforderten Papiere ab. Und schon dabei zeigte sich, daß die am 28. März 2025 beginnende Schlußphase der Koalitionsverhandlungen kein Zuckerschlecken darstellen wird. Unter den 256 Experten müpften viele Sozialdemokraten auf – ein Zeichen, daß manche in der SPD das Wahlergebnis vom 23. Fe-bruar 2025 immer noch nicht verkraftet haben. Es obliegt daher nun der 19-köpfigen Elefanten-runde – der so genannten „Steuerungsgruppe“ – aus den AG-Entwürfen einen echten Vertrag zu zimmern. Die gesundheits- und sozialpolitische Expertise dürften in diesem Gremium Ex-CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (44) und SPD-Bundesarbeitsminister Hubertus Heil MdB (52) einbringen. Das Ende der Gespräche ist noch nicht absehbar. Der für die Karwoche 2025 angestrebte Unterzeichnungstermin des Koalitionsvertrages dürfte aber schon „gestorben“ sein. Zu eminent sind die „Dissenspunkte“ zwischen den beiden Seiten.

Ärzte / Krankenhäuser:
Patientenströme: Die neue Mode-Debatte im Gesundheitswesen

(dfg 13 – 25) Es gibt Zeiten, da stürzen sich die führenden Akteure im Gesundheitswesen auf einmal auf ein Problem wie hungrige Hyänen auf einen frischen Kadaver. Eine neue „Baustelle“ er-scheint eröffnet worden zu sein. Obwohl sie seit Jahren bekannt ist. Und ihre Ursachen einem schleichenden, gesellschaftlichen Veränderungsprozeß entsprangen. Es ist dann faszinierend mit anzusehen, wie irgendjemand plötzlich einen neuen Begriff für etwas Bekanntes verwendet. Und alle – Politiker, ihre Beamten, Lobbyisten, Wissenschaftler etc. – plappern ihn nach, nehmen unge-fragt Stellung, legen Forderungs- und Gedankenpapiere vor, beschließen Resolutionen, füllen Par-lamentsdrucksachen. Das ganze Programm. So entsteht fix eine „Mode-Debatte“. In der Gesundheitspolitik heißt das Phänomen aktuell: „Verteilung der Patientenströme“.

Gesundheitswirtschaft:
dfg-Berater-Serie (Teil 14): Der „Ausverkauf“ geht munter weiter

(dfg 13 – 25) Seit dem 20. März 2025 ist es offiziell: Der „Ausverkauf“ der Beraterszene im Gesundheitswesen geht munter weiter. Die 1980 gegründete Berliner IGES-Gruppe – zu der auch das renommierte IGES Institut gehört – schlüpfte unter das Dach einer deutschen „Heuschrecke“. Erst am 19. März 2025 informierte man offiziell die führenden Mitarbeiter in der hauptstädtischen Friedrichstraße über die Tatsache, daß IGES-Mit-Gründer Prof. Dr. med. Bertram Häußler (72) nach über 40 Jahren „Kasse gemacht“ hatte. Für die weitere, europäische Expansion stehen ihm nun die Gelder eines Fonds eines deutschen Family Offices (FO) zur Verfügung. Allerdings muß der Wissenschaftler dafür an den Chief Executive Officer (CEO) einer der vielen Tochtergesell-schaften des neuen Eigentümers berichten. Der heißt Dr. med. Roman Rittweger (60). Doch auch dieser Kollege aus Medizinerkreisen ist im bundesdeutschen Gesundheitswesen kein Unbekannter. Bis zum 29. Februar 2024 agierte er zuerst als Co-Founder und Vorstandsvorsitzender, danach als Aufsichtsratsvorsitzender des erst 2015 installierten digitalen PKV-Unternehmens ottonova AG (vgl. zuletzt dfg 10 – 24, S. 8). Viele Details des Deals bleiben aber hinter dem üblichen Mantel des Schweigens verborgen, den die Beteiligten darüber decken.

Personalia / Berliner Szene:

1. CDA Sozialausschüsse erhielten neuen Hauptgeschäftsführer
2. Med 360° erhält neues Vorstandsmitglied

Dokumentation:
Wenn die starken Arme der Leistungserbringer es wollen …

(dfg 13 – 25) Man glaubt es kaum, aber am 19. März 2025 bewiesen vier bundesweit tätige Spitzen-Organisationen im Gesundheitswesen, daß es ihnen doch noch möglich ist, sich sektorenübergreifend zu einigen und gemeinsa-me Forderungen an die Politik zu entwickeln. Die sieben Punkte der führenden Leistungserbringer im stationären wie im ambulanten Bereich – in einem gemeinsamen „Positionspapier“ zusammengefaßt – entpuppen sich zwar als der gemeinsame, kleinste Nenner und sind teilweise in Worthülsen gekleidet. Aber sie sind ein Zeichen, daß man in der Not doch noch zusammenstehen kann. Quasi als „Allianz“ für ein „starkes, resilientes Gesundheitssystem“. Frei nach dem Motto: „Wenn die starken Arme der Leistungserbringer es wollen …“. Immerhin: Die vier beschreiben ihre Vision eines leistungsfähigen Ge-sundheitssystems als Basis einer demokratischen Gesellschaft und damit zugleich auch des sozialen Friedens.

Wir dokumentieren das Papier in vollen Wortlaut.


Verlagsmitteilung I:
In eigener Sache: dfg-Preise für Neukunden angepaßt

(dfg 13 – 25) Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland verändern sich permanent weiter ins Negative. Irgendwann sind auch die attraktivsten Bedingungen nicht mehr zu halten, vor allem wenn exogene Faktoren wie Druck-, Papier- Porto- und Vertriebskosten ständig steigen. Von Lohn- und Betriebskosten ganz zu schweigen. Daher sah sich die Geschäftsführung der MC.B Verlag GmbH, die seit 2000 den „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ wie auch die „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ verlegerisch verantwortet, zu ihrem größten Bedauern genötigt, die Bezugspreise mit Wirkung vom 1. Februar 2025 zu erhöhen. Die Anpassung erfolgt mit einem € je dfg-Ausgabe moderat. Außerdem wurden die Lizenzgebühren für die digitalen Einzelplatz-Versio-nen (EPL) entsprechend aktualisiert.

Allerdings: Die neuen Preise gelten nur für Neukunden. Bestandskunden erhielten ihre Jahresrechnungen 2025 bereits zu den 2024 geltenden Bedingungen.


Verlagsmitteilung II:

 

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