Diese Woche im dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik - Ausgabe 21 - 2018

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Wichtiger Hinweis des Verlages und der Redaktion:

Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.
 

Verlagsmitteilung:
dfg Award® 2018: „And the Winner is … !“ Gala-Eintrittskarten bestellen

(dfg 21 – 18) Die Vorbereitungen für die 10. Gala am 7. Juni 2018 zur Vergabe der „dfg Awards® 2018“ laufen auf Hochtouren. Die Repräsentanten der 29 Nominee(-Gruppen) in den fünf Kategorien fiebern den Ergebnissen entgegen: Wer trägt in diesem Jahr in seiner Kategorie den Branchenpreis des Gesundheitswesens nach Hause? Welche Entscheidungsträger aus dem bundesdeutschen Gesundheitswesen oder der (Gemeinsamen) Selbstverwaltung bzw. der Gesundheitswirtschaft, welche Politiker oder Staatsdiener aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG), welche Wissenschaftler nehmen an diesem traditionellen Branchentreffen teil? Was bieten in diesem Jahr die Künstlerinnen und Künstler an musikalischem Genuß? Die Antworten auf diese Fragen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 1. Hand, aber erst am Gala-Abend.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
GKV-VEG: Ohne eine gleichzeitige RSA-Reform bringt es wenig

(dfg 21 – 18) Vor über einem Monat, am 20. April 2018, holte CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (38) zu seinem ersten, überraschenden politischen Schlag aus. Er gab den Entwurf seines „GKV-Versichertenentlastungsgesetzes“ (GKV-VEG) in die so genannte Ressortabstimmung mit den anderen Ministerien und dem Bundeskanzleramt. Seither brüten nicht nur die Experten unter den Beamten, sondern auch Wissenschaftler und Kassenstrategen über dem Inhalt des knappen Oeuvres. Auf der Tagesordnung des Bundeskabinettes ist der Entwurf allem Anschein nach noch nicht gelandet. Das dürfte seinen Grund haben. Denn nicht nur mit seinem vierten Ziel des Vorhabens (vgl. dfg 17 – 18, S. 2ff.), der geplanten Abschmelzung der Finanzreserven reicher Kassen, sorgte der Neo-Ressortchef nicht überall für Begeisterung. Führende Gesundheitsökonomen zeigten sich „prima facie“ skeptisch. Doch schenkt man den Bekundungen anderer Glauben, dann fallen die Auswirkungen der Spahnschen Reform nicht so heftig aus wie erwartet. Sicher scheint aber zu sein, ohne ein weiteres, gleichzeitiges Drehen an den Stellschrauben des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) kommt man auch im Bundesgesundheitsministerium (BMG) nicht aus. Das geht u.a. auch aus einem wissenschaftlichen Beitrag eines Autorenteams des Leipziger WIG2 Institutes hervor. (vgl. Ausgabe Nr. 3 – 18 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ als Supplement zu dieser dfg-Ausgabe).

Ärzte:
BVA geht jetzt den HzV-Verträgen an den Kragen

(dfg 21 – 18) Schritt für Schritt geht es den in den letzten Jahren geschlossenen Selektivverträgen zwischen Krankenkassen und den Vertragsärzten an den Kragen. Vor allem, wenn diese durch besondere Honorar-„Zückerle“ Einfluß auf das Codierverhalten der Mediziner nehmen sollten. Seit der berühmt-berüchtigten Bonner Sitzung einer speziellen Arbeitsgruppe der Aufsichten des Bundes und der Länder „zur Abstimmung einer einheitlichen Vorgehensweise bei der Prüfung von Verträgen nach §§ 73 b und 140a SGB V gemäß § 71 Abs. 5 und 5 SGB V“ am 21. Februar 2018 (vgl. dfg 10 – 18, S. 2ff.) setzte sich vor allem das Bundesversicherungsamt (BVA) an die Spitze der Beamten, die angebliches rechtswidriges Verhalten der Körperschaften ein für alle Mal verhindern möchten. Aktuell hat man sich am Rhein die Hausarztzentrierten Verträge (HzV) vorgenommen. Zumindest alle bundesunmittelbaren Kassen haben ihre HzV-Verträge bis zum 31. August 2018 zu modifizieren. Das geht aus einem BVA-Ukas hervor, den die Behörde am 15. Mai 2018 versandte. Ob auch die HzV-Verträge, die z.B. der Deutsche Hausärzteverband (HÄV) mit AOKen oder anderen landesunmittelbaren Kassen geschlossen hat, von den rigiden Maßnahmen betroffen sind, vermochte die dfg-Redaktion bis zum Redaktionsschluß dieser dfg-Ausgabe nicht zu ermitteln. Denn diese unterliegen ja der Aufsicht der jeweiligen Landesbehörden.

Gesundheitshandwerker:
Gesundheitshandwerker fordern mehr Mitsprache

(dfg 21 – 18) Jahrzehntelang spielten im Konzert der Meinungen im bundesdeutschen Gesundheitswesen die Heil- und Hilfsmittelerbringer nur eine untergeordnete Rolle. Zuerst gingen die Hebammen auf die Barrikaden, danach emanzipierten sich die Heilmittelerbringer und erstritten höhere, leistungsgerechtere Honorare. Sogar eine Forderung nach „Direct Access“ der Patienten zu ihren Therapeuten steht im Raum. In den letzten Jahren zogen die Gesundheitshandwerker nach. Doch Zahntechniker, Hörgeräte-Akustiker, Augenoptiker sowie Orthopädieschuhmacher und –techniker mögen zwar im Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) über einen mächtigen Verbündeten verfügen – aber so richtig geschafft haben sie es immer noch nicht, aus der Ecke der weisungsabhängigen „Zuarbeiter“ für die Ärzteschaft heraus zu kommen. Immerhin: Dank der ZDH-Zuarbeit gelingt es ihnen ab und an dann doch, auf sich aufmerksam zu machen. So verabschiedeten die fünf Berufsstände vor Pfingsten 2018 gemeinsam ein „Positionspapier“, das ihren Forderungskatalog für die 19. Legislaturperiode des Bundestages darstellt.

Personalia / Berliner Szene:

1. Erratum: Entscheidung über Stackelberg-Nachfolge in einem anderen Licht
2. Apothekerkammer Schleswig-Holstein wählt neuen Präsidenten
3. Beim BVDVA bleibt man beim Bewährten
4. VUD setzt auf Kontinuität
5. PHAGRO behält Vorsitzenden, verjüngt aber Vorstand

Einladung zum 11. A+S-Netzwerkertreffen im „Haifischbecken Gesundheitswesen“

(dfg 21 – 18) Nur wenige andere Bereiche in der deutschen Wirtschaft erfordern ein solch großes Spezialwissen wie das deutsche Gesundheitswesen. Täglich werden Entscheidungen durch gesetzlich definierte Sperren blockiert, ist kaum noch ein Blick über den eigenen Tellerrand möglich. Die Auswirkungen sind bekannt: Man schmort im eigenen Saft. Wer sich in einem fachlichen Netzwerk befindet, versteht mehr, kann optimal entscheiden. Nach den positiven Resonanzen auf die ersten zehn Meetings wollen wir zusammen das bestehende Netzwerk aus interessanten Persönlichkeiten weiter vergrößern und etablieren. Dazu haben wir uns der Hilfe des gesundheitspolitischen Hintergrunddienstes "A+S aktuell - Ambulant und Stationär aktuell" versichert.
Verlagsmitteilung:

Dieser dfg-Ausgabe liegt als Supplement nur für Abonennten die Ausgabe Nr. 3 - 18 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ mit einem Beitrag eines Autorenteams aus dem Leipziger WIG2 Institut unter dem Titel: „GKV-VEG: Chancen und Risiken einer Reform“ bei, der „eine erste Analyse zu möglichen Auswirkungen auf den Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)“ bieten soll. Verlag und dfg-Redaktion bitten um Beachtung.

Verlagsmitteilung:

Seit der 9. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2017 am 8. Juni 2017 wurden die Redaktionen der beiden Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ sowie „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ mit vielfachen Nachfragen konfrontiert. Wo und wie man denn an die Teilnehmerliste und an Fotos von der Veranstaltung gelangen könne. Für alle interessierten dfg-Leserinnen und Leser ist es in 2018 ganz einfach: Die MC.B Verlag GmbH stellt entsprechende Dateien kostenlos auf den Websiten www. mcb-verlag.de und www.dfg-online.de unter der Rubrik „dfg Award“ ein.


Terminvorankündigungen:

(dfg  21 - 18) Die MC.B Verlag GmbH weist auf eine  Veranstaltungen hin, die von den Mitarbeitern der MC.B-Firmengruppe organisiert werden:

-     Die Vorbereitung für die Terminerung der  11. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2017 ist bereits terminiert. Sie wird  am 13. Juni 2019   in Hamburg haben begonnen.

Auch von der MC.B Beauty GmbH und ihrem MC.B Beauty-Team gibt es neue Nachrichten. Sie fungieren als „Unterstützer des Bundespresseballs 2015 und Partner des Bundespresseballs 2016“ . Die von den dfg-Galas bekannten Teams  kümmerten sich am Abend des 26. Novembers 2016 und 25. November 2017  im ADLON SPA um die Wellness-Belange der rund 2.300 Ballgäste.

zum Download der Nominees dfg - Award 2018

zum Download der dfg - Ausgabe 21 - 2018

zum Download der BzG - Ausgabe 03 - 2018

zum Download Abrufkontingent Hotel dfg - Award 2018


Hier geht es im Folgenden direkt zu Bestellmöglichkeiten. Die notwendigen Informationen und die Bestellformulare sind hinterlegt.

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 1. "dfg - Business"
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