Diese Woche im dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik - Ausgabe 21 - 22

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Wichtiger Hinweis des Verlages und der Redaktion:

Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.

Sondermeldung vor dfg - Ausgabe 22+23 - 2022


Liebe dfg-Leserinnen und -Leser,

wenn ein prominentes Mitglied urplötzlich das „Haifischbecken Gesundheitswesen“ verläßt, so sorgt dieser Vorgang immer für Gesprächsstoff.
Aus aktuellem Anlaß erhalten Sie daher alle digitalen dfg-Abonnenten heute eine Sondermeldung vor der nächsten dfg-Ausgabe 22+23 – 22 in der kommenden Woche.

Mit den besten Feiertagsgrüßen
Wolfgang G. Lange
dfg-Chefredakteur

Gesetzliche Krankenversicherung:
Der BKK LV Bayern und seine „Königin“ gehen getrennte Wege

(dfg 22+23 – 22) Die Gerüchteküche in der noch 72 Körperschaften umfassenden Familie der Betriebskrankenkassen (BKKen) brodelte seit Monaten. Und spätestens seit dem 1. März 2022, nachdem sich die bayerische BKK ProVita plötzlich von ihrem LangzeitVorstand Andreas Schöf-beck (55) getrennt hatte (vgl. zuletzt dfg 10 – 22, S. 10), rätselte man in BKK-Entscheiderkreisen auch über das Schicksal der seit Juli 2010 amtierenden Allein-Vorständin des mächtigen BKK-Landesverbandes Bayern (BKK LV Bayern), Sigrid König (61). Seit dem Abend des 24. Mai 2022 – nach einer hybrid durchgeführten Sondersitzung des Verwaltungsrates des BKK LV – dürfte feststehen, daß der in München domizilierende Kassen-Zusammenschluß und die in den vergangenen Jahren schon zur „Königin des BKK-Systems“ hochstilisierte Verwaltungschefin vermutlich ab sofort getrennte Wege gehen. Darauf deuten Informationen hin, die der dfg-Redaktion vorliegen.

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dfg Ausgabe 21 - 2022

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Corona-Politik: Laut Union hat sich Lauterbach vergaloppiert

(dfg 21 – 22) Die Bekämpfung der Corona-Pandemie stellte schon zu Zeiten von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB (42) kein Ruhmesblatt für die Verwaltung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) dar. Die Ansammlung von Pleiten, Pech und Pannen scheint sich aber unter der Ägide von SPD-Sukzessor Prof. Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl W. Lauterbach MdB (59) munter fort zu setzen. Man scheint in der Berliner Friedrichstraße aus den Affairen der letzten zwei Jahre keine positiven Schlußfolgerungen gezogen zu haben. Der Gesundheitsökonom aus Köln verheddert sich offenbar sogar noch intensiver als sein Vorgänger in den bürokratischen Mißständen seines Hauses. Und ausgerechnet die Unions-Opposition muß das aufdecken. Denn schon zu Spahns Zeiten sorgten die zuständigen BMG-Beamten für „chaotisches Shoppen“ in Sachen Coro-na (vgl. dfg 25 – 21, S. 2ff.). Das sie allerdings am liebsten öffentlich kaschieren würden, liest man die 16-seitige Antwort der Bundesregierung vom 13. Mai 2022 auf eine Kleine Anfrage der CDU/-CSU-Fraktion genauer (vgl. BT.Drs.: 20/1593).

Gesundheits- und Sozialpolitik / eHealth:
KBV macht wieder das gematik-Faß auf

(dfg 21 – 22) Seit über zwei Jahrzehnten diskutiert man im bundesdeutschen Gesundheitswesen über die Notwendigkeiten einer Digitalisierung der Strukturen und Abläufe. Und seit 2005 hadern die führenden Akteure auf Leistungserbringer- wie auf Kostenträgerseite mit den Umsetzungsergebnissen der Berliner gematik GmbH. Dabei bleibt in der Regel stets offen, wer für den aktuellen Verzögerungsprozeß verantwortlich zeichnet. Man prügelt nur zu gerne auf die mittlerweile staats-nahe Einrichtung am Berliner Schiffbauerdamm öffentlich ein. Auch wenn man jemanden anderen meint. Und auch dann, wenn wieder einmal die eigene Basis aufmuckt und meckert, macht es sich gut, wenn man „wg. Telematikinfrastruktur (TI)“ den Daumen gen Berlin richtet. Das dürften sich am 23. Mai 2022 auch die Granden der Vertragsärzteschaft gedacht haben, als sie in Bremen via Resolution der Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) wieder einmal ein „gematik-Faß“ aufmachten.

Wir dokumentieren eine KBV-Resolution zur TI im vollen Wortlaut.

Arzneimittel:
„Apotheke der Welt“ – in Deutschland steht sie nicht mehr

(dfg 21 – 22) Die Zeiten, in denen deutsche Mediziner und Pharmazeuten reihenweise für ihre Forschungsarbeiten Nobelpreise einheimsten, die sind längst vorbei. Das gilt auch für die „Erfolge“ deutschstämmiger Forscherinnen und -forscher bei der Entwicklung neuer Arzneimittelwirkstoffe. Die Biontech-Gründer z.B. haben bekanntlich andere Wurzeln. Und kommen nicht aus de deut-schen Provinz. Nationale Politiker würden heute gerne den Status einer „Apotheke der Welt“ zurückerobern. Doch ob und wann eine staatlich orientierte wie geförderte Forschung „einschlägt“, das steht in den Sternen. Aktuell teilten sich 2021 in Deutschland diverse U.S.-Konzerne zusammen mit Schweizern und britischen Wettbewerbern die 48 Mrd. € der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bzw. der Corona-Mrd. € weitgehend unter sich auf. Das geht aus den neuesten Statistiken der deutschen Tochter des U.S.-Analytik-Unternehmens IQVIA Commercial GmbH & Co. KG (früher IMS) zum „Deutschen Pharmamarkt im Jahr 2021“ hervor, die der dfg-Redaktion vorliegen. 

Personalia:

1. BMBF: Parlamentarischer Staatssekretär wirft hin
2. AXA Deutschland mit neuem PKV-Vorstand
3. BKG installiert weibliche stellvertretende Geschäftsführerin
4. vzbv: Und wieder eine grüne Ex-Ministerin

Verlagsmitteilung I:
In eigener Sache: dfg-Preise und Vertriebsstrukturen wurden angepaßt

(dfg 21 – 22) Die MC.B Verlag GmbH, die seit 2000 den wöchentlich erscheinenden gesundheitspolitischen Hintergrunddienst „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ herausgibt, ist seit dieser Zeit sehr auf Preisstabilität bedacht. Doch irgendwann sind auch die attraktivsten Bedingungen nicht mehr zu halten, wenn durch exogene Faktoren die Kosten beständig steigen. Nicht nur die Folgen der Corona-Pandemie und die dadurch ausgelöste Lieferketten-Problematik, sondern auch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges ließen die Kosten für Druckleistungen erheb-lich steigen. Die Verlagsleitung entschied daher mit großem Bedauern, ab dem 1. Mai 2022 für Neukunden des „dfg“ die Bezugsgebühren für die wöchentliche Printausgabe um monatlich 5,50 € netto zu erhöhen. Für Bestandskunden gelten diese neuen Preise in tradierter Weise erst mit Wirkung zum 1. Januar 2023 (vgl. zuletzt dfg 37 – 21, S. 12).

Der nun für alle Bezieher*innen geltende Preis für ein Jahresabonnement ist dem wöchentlichen Impressum des „dfg“ bzw. den Bestellformularen zu entnehmen. Die zunehmende Digitalisierung nicht nur im Gesundheitswesen, sondern auch in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft nahm der Verlag bereits schon 2020 zum Anlaß, seine digitalen Angebote und Vertriebsbedingungen grundlegend zu ändern. Der „dfg“ soll noch schneller und digitaler bei den Leserinnen und Lesern ankommen. Der Modernisierungsprozeß kann allerdings nicht ohne vertragsinhaltliche Veränderungen von statten gehen. Gerne informiert der Verlag über die jeweiligen Bedingungen. 


Verlagsmitteilung II:
„Save the dates“: Terminvorankündigungen für 2022

(dfg 21 – 22) Die Regierungschefinnen und -chefs des Bundes und der Länder hatten sich eigentlich grundsätzlich darauf geeinigt, daß alle tiefgreifenden Corona-Beschränkungen bereits zum 20. März 2022 wegfallen. Weitere folgten (vgl. Beitrag in dieser dfg-Ausgabe). Deutschland hofft nun auf einen weitgehend Corona-freien Sommer. Daher planen die MC.B Verlag GmbH und ihre Redaktionen auch wieder Veranstaltungen. So befindet sich z.B. ein größerer Event der dfg-Redaktion unter dem Arbeitstitel „dfg-Sommerfest“ am 8. September 2022 in der Vorbereitung. Nähere Einzelheiten werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.

In der Feinplanung ist außerdem ein Termin, auf den die A+S-Redaktion schon jetzt aufmerksam machen will. So wollen sich die A+S-Netzwerker wieder versammeln. Und zwar bereits am 23. Juni 2022 in Berlin. Der Arbeitstitel des 17. A+S-Netzwerktreffens im „Haifischbecken Gesundheitswesen“ lautet aktuell: „Gesundheitssystem in der Dauerkrise, wie lange kann das noch gut-gehen? Zur Finanzierung des GKV-Systems und des stationären Sektors“. Eine entsprechende Einladung liegt in den nächsten Wochen den Ausgaben der beiden Dienste bei. Bei der 17. Auflage gilt angesichts begrenzter Teilnehmerzahlen weiterhin das so genannte „Windhundprinzip“! Wer sich zuerst fest anmeldet ist auch mit Sicherheit dabei. Schriftliche Voranmeldungen nimmt die A+S-Redaktion schon jetzt gerne unter recherche@mcb-verlag.de entgegen.

Verlagsmitteilung III:

Wenn Sie diese Ausgabe bestellen möchten, dann wenden Sie sich bitte per Mail an
- Lange@dfg-online.de
- Recherche@dfg-online.de
oder nutzen Sie das Kontaktformular:  https://shop.dfg-online.de/kontaktformular  . 


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Er ist als PRINT-Ausgabe im Jahresabonnement erhältlich für z.Zt. 660,00 € netto ( 706,20 € brutto) p.a. (Ausland zzgl. Versandkosten von 185 € p.a.). Im Laufe des Jahres eingegangene Abonnements werden pro tempore rata abgerechnet. Kündigungen des Jahresabonnements sind jeweils drei Monate zum Jahresende möglich (30.09. mit Wirkung zum 31.12. des gleichen Jahres). Es werden keine Rabatte gewährt. Über eine Zusammenarbeit mit Zwischenhändlern (Buchhandlungen, u.a.) entscheidet allein der geschäftsführende Gesellschafter.

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