Diese Woche im dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik - Ausgabe 38 - 2016

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Wichtiger Hinweis des Verlages und der Redaktion:

Sofern es zu Abbrüchen bei Verkaufstransaktionen auf unserer Bestellseite kommt, bitten wir Sie sich in diesen Fällen direkt an den Geschäftsührer Herrn Wolfgang G. Lange unter 0172 - 2500324 zu wenden.
 
Verlagsmitteilung:

Aufgrund eines privaten, gerichtlichen Verfahrens (Landgericht Köln Az.: 28 O 116/16 - Regina Feldmann ./. MC.B Verlag GmbH) stehen die Ausgabe 13 - 2016 und 16 - 2016  bis zum Abschluss des Verfahrens online nicht zur Verfügung.

Die von Frau Feldmann als Privatperson durch die Kölner Kanzlei CBH Rechtsanwälte am 29. April 2016 erwirkte einstweilige Verfügung richtet sich gegen zwei kürzeste Passagen im Beitrag "Verfahren nach Art der 'Roten Hilde' ? Mobbying-Queen 'entsorgt' KBV-Chef-Justitiar".

Die Pressestelle der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) veröffentlichte am 11. Mai 2016 die privat erwirkte Gerichtsentscheidung von Frau Feldmann auf der offiziellen Web-Site der Körperschaft unter der Rubrik "Aktuelles". Die dfg-Redaktion weist in diesem Zusammenhang nur auf die Kostenentscheidung des Gerichts hin. Frau Feldmann hat 3/4 der Kosten für dieses Verfahren persönlich zu tragen, der Verlag nur 1/8.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Gesetzgebung: Politische Weiterentwicklungsideen gehen auseinander

(dfg 38 – 16) Nach dem für die beiden großen Volksparteien desaströsen Ergebnis der Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus vom 18. September 2016 dürfte der Bundestagswahlkampf eröffnet sein. Sollten sich die in den Urnengängen 2016 gezeigten Tendenzen auch im Bund fortsetzen, dann könnten im Hohen Haus an der Spree demnächst ebenfalls fünf bis sechs Fraktionen Platz nehmen. Auch eine wie auch immer geartete wie fragile Dreier-Koalition scheint aktuell durchaus nicht realitätsfern zu sein. Bei dieser Art von Bündnissen pflegen Gesetzgebungsverfahren außerordentlich mühsam zu sein und sie erfordern nach allen Erfahrungen von allen Beteilig-ten eine höhere Kompromißfähigkeit. Es sei denn, man hat schon vorher Gemeinsamkeiten zumindest für das zu erreichende politische Ziel gefunden und festgelegt. Man kann aber wohl mit Fug und Recht annehmen, daß vor allem die gesundheits- und sozialpolitischen Wege der jetzigen schwarz-roten Koalition ab 2018 auseinander driften dürften. Darauf deuten diverse politische Wortspenden und Beschlüsse aus der letzten Zeit hin, mit zum Teil überraschendem Inhalt. Einen Beleg dafür lieferte unter anderem die jüngste Haushaltsdebatte im Bundestag.

Personalia / Berliner Szene:

1.TK im 21. Jahrhundert erzeugt „Die Techniker“
2.MDK RLP fährt trotz Niederlage weiter auf juristischen Gleisen
3.Künftiger Hausärztlicher KBV-Vorstand: Der Wahlkampf hat begonnen
4.Präsidentenwahl: Der ABDA steht eine Kampfkandidatur ins Haus
5. KV-Vorstandswahlen: Überraschendes Ergebnis im Nordosten
6. LAK Baden-Württemberg: Hanke mit neuer Vizepräsidentin

Verlagsmitteilung:
„dfg“: Nicht verharren, sondern modernisieren

(dfg 38 – 16) Seit über fünf Jahrzehnten erscheint Woche für Woche der gesundheitspolitische Hintergrund-dienst „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“. Fundierte, qualitativ hochwertige wie auch investigative Beiträge erwarten die dfg-Leserinnen und -Leser. Nicht immer zur Freude des einen oder anderen von den dfg-Beiträgen „Betroffenen“. Das Grundkonzept der Berichterstattung haben Verlag und dfg-Redaktion seit 1962 mehr als einmal evolutionär verändert. Auch, um sich den jeweils aktuellen Herausforderungen im „Markt“ zu stellen. Dazu gehörte die zunehmende digitalisierte Verbreitung der dfg-Inhalte. Verkündet ein Verlag in dieser Zeit Neuerungen, befürchten Abonnenten meist gleich eine umgehende Erhöhung der Bezugsgebühren. Darauf verzichtete die MC.B Verlag GmbH in den letzten Jahren. Allerdings galten für Neu-Abonnenten bereits seit dem 1. Februar 2016 neue Bezugsgebühren (vgl. Impressum), jedoch nicht für Bestandskunden. Das heißt: Für Bestandskunden gelten diese neuen Sätze erst ab 1. Januar 2017. Die treuen dfg-Abonnenten genossen daher seit längerer Zeit die dfg-Preisstabilität. Etwas, das die meisten Wettbewerber des „dfg“ nicht einzuhalten vermochten, schon gar nicht die deutschen Leitmedien, aber um die ein Verlag manchmal nicht immer herumkommt.

Der „dfg“ tritt traditionell als weitgehend anzeigenfreie Publikation auf – das soll auch weitgehend so bleiben. Nur ab und an versucht die Verlagsleitung es mit Aktionen, von denen sie meint, daß sie für die Leserschaft von Interesse sein könnten. Sei es mit Hinweisen zu interessanten Veranstaltungen, die den Ausgaben beigelegt oder geheftet werden (vgl. dfg 36 – 16), Personalanzeigen oder Supplements zur Dokumentation wegweisender Veranstaltungen.

Dokumentation:
GQMG formuliert hehre Ziele pro „Lean Management in der Gesundheitsversorgung“

(dfg 38 – 16) Traut man den Betriebswirtschafts-Gurus nicht nur in bundes- deutschen Landen, dann werden im bundesdeutschen Gesundheitswesen im-mer noch zu viele sachliche wie personelle Ressourcen verschwendet. Nicht überall dürften bereits moderne Managementmethoden eingezogen sein. Der Wechsel geht vor allem denjenigen, die auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit pochen, nicht schnell genug.

Modernen Formen des Führens und Wirtschaftens vor allem im stationären Sektor haben sich die Mitglieder der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung (GQMG) auf die Fahnen ihrer Gesellschaft geschrieben. Aber einiges, das man in Kliniken und Firmen umsetzen kann, dürf-te auch für Körperschaften des öffentlichen Rechts interessant sein. Am 16. September 2016 wurde ein neues GQMG-Positionspapier bekannt, das hehre Ziele pro „Lean Management in der Gesundheitsversorgung“ formuliert. Für die Autoren ist das „schlanke“ Lenken und Führen keine Modeerscheinung des 21. Jahrhunderts, sondern „ein unverzichtbarer Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Krankenhäusern und anderen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung“. Wer das im spezifischen Fachchinesisch formulierte Papier in seinem Betrieb in die Praxis umsetzen möchte, dürfte entweder externer Un- terstützung bedürfen oder aber ihm ist bewußt, daß ihm ein längeres „Bohren dicker Bretter“ bevorsteht und ein gehöriges Standvermögen abgefordert wird. Laut GQMG soll „Lean Management“ auch den Patienten dienen – nicht nur dem Sparen. Erstere sind Menschen und ein besonderes „Gut“ – das wird von Ökonomen manchmal nicht ausreichend bedacht.

Wir dokumentieren das GQMG-Papier im vollen Wortlaut.

Terminvorankündigung:
Einladung zum 8. A+S-Netzwerkertreffen im „Haifischbecken Gesundheitswesen“

(dfg 38 – 16) Nur wenige andere Bereiche in der deutschen Wirtschaft erfordern ein solch großes Spezialwissen wie das deutsche Gesundheitswesen. Täglich werden Entscheidungen durch gesetzlich definierte Sperren blockiert, ist kaum noch ein Blick über den eigenen Tellerrand möglich. Die Auswirkungen sind bekannt: Man schmort im eigenen Saft. Wer sich in einem fachlichen Netzwerk befindet, versteht mehr, kann optimal entscheiden.

Terminvorankündigungen:

(dfg  38 – 16) Die MC.B Verlag GmbH weist auf drei Veranstaltungen hin, die von den Mitarbeitern der MC.B-Firmengruppe organisiert werden:

–    Auch die 9. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2017 ist bereits terminiert. Sie wird voraussichtlich am 8. Juni 2017 in Hamburg stattfinden.

–    Auch die 10. Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2017 ist bereits terminiert. Sie wird voraussichtlich am 7. Juni 2018 in Hamburg stattfinden.

Auch von der MC.B Beauty GmbH und ihrem Simones Beauty-Team gibt es neue Nachrichten. Sie fungieren als „Unterstützer des Bundespresseballs 2015 und Partner des Bundespresseballs 2016“ . Die Teams der von den dfg-Galas bekannten Coiffeuse Simone und von Star-Visagist Jörg Schönberg kümmerten sich am Abend des 27. Novembers 2015 mit Sportphysiotherapeut Markus Frey und seinen Mitarbeitern im ADLON SPA um die Wellness-Belange der rund 2.300 Ballgäste.

zum Download der dfg - Ausgabe 38 - 2016

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