dfg - Ausgabe 14 - 14

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10157

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 14 - 14"

Verlagsmitteilung:
„dfg Tage“: Planung schreitet voran – Abstimmung dfg Award® bis 11. April 2014 möglich

(dfg 14 – 14) Für Entscheidungsträger im Gesundheitswesen wie alle netzwerkorientierten Teil-nehmer dürften die „dfg Tage“ vom 8. bis zum 10. Mai 2014 in Hamburg eine überaus interessante Veranstaltung darstellen. Darauf deutet nicht nur die vorläufige Liste der Referenten- und Moderatoren hin. Neben mehreren Mitgliedern des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen wie Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Wille (Mannheim) und Prof. Dr. iur. Gregor Thüsing (Bonn) findet sich dort auch der Name von Prof. Dr. med. Volker Amelung (Hannover). Die dfg-Redaktion wird alle Leserinnen und Leser zeitnah auf dem Laufenden halten. Entsprechende Anmeldeformulare lagen den dfg-Ausgaben 12 – 14 und 13 – 14 bei.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Dann arbeiten wir mal schön den Koalitionsvertrag ab!

(dfg 14 – 14) Am 101. Tag seiner Amtszeit als Neo-Bundesgesundheitsminister beehrte Hermann Gröhe MdB (53) am 27. März 2014 die turnusmäßige Sitzung des Verwaltungsrates des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV-SV) in Berlin mit seiner Anwesenheit. Der Niederrheiner brachte zwar Zeit für die Diskussion mit den 51 Selbstverwaltern mit. Aber er trug keine Visionen oder eigene Standpunkte vor, mit denen der getreue Paladin von CDU-Bundeskanzlerin Dr. rer. nat. Angela Merkel MdB (59) seine Amtszeit glänzen lassen oder gar krönen möchte. Seine mit lauem Beifall bedachten etwas farblosen Ausführungen könnte man eher unter dem Rubrum zusammenfassen: „Dann arbeiten wir mal schön den Koalitionsvertrag ab!“ Eigene Vorstellungen: Fehlanzeige. Sein aktuelles Lieblingsstichwort scheint „Qualität“ zu sein, unter das er seine Amtszeit stellen möchte.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Hebammen-Haftpflicht: In Berlin „prüft“ man weiter – Drohen Hebammenproteste?

(dfg 14 – 14) Eines muß man den über 20.000 Hebammen in Deutschland lassen. Die lobbytech- nische Durchsetzung ihrer berufspolitischen Interessen verstehen sie seit zwanzig Jahren aus dem Effeff. Zumal sie nicht nur alle werdenden Eltern, sondern auch den größten Teil der Bevölkerung hinter sich wissen. Schon CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer MdL (64) bekam das in seiner Amtszeit als Bundesgesundheitsminister in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu spüren. Neo-Ressortchef Hermann Gröhe MdB (63) ergeht es nicht viel anders. Am 13. Februar 2014 schlug der Deutsche Hebammenverband (DHV) Alarm. Und seit diesem Tag diskutiert man in Deutschland über die Existenz der freiberuflichen Hebammen, die aufgrund des Verhaltens der Versicherungswirtschaft auf dem Spiel stehen könnte. Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) scheint man vorerst buchstäblich in Deckung gegangen zu sein. Man „prüfe“ daher Wege, „das Problem steigender Haftpflichtprämien nachhaltig zu lösen“, steht in einer BMG-Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE vom 21. März 2014 (vgl. BT-Drs.: 18/900). Ob die bereits 2013 eingesetzte interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) „Versorgung mit Hebammenhilfe“ schnell eine Lösung findet, darf bezweifelt werden. Es sei denn, Gröhe rafft sich auf und durchtrennt mit einem konsequenten gesetzgeberischen Schwertstreich alle juristischen oder finanziellen Bedenken.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Selbstverwalter verlieren bei der Elektronischen Gesundheitskarte die Geduld

(dfg 14 – 14) Seit über einem Jahrzehnt bosselt das bundesdeutsche Gesundheitswesen an einer Vorgabe des Gesetzgebers. Doch die einst wegweisende Entscheidung, eine elektronische Gesundheitskarte (eGK) einzuführen, ist längst zu einem Trauerspiel denaturiert. Die von den Politikern normierte Berliner Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH, auch besser als gematik bekannt, sollte es richten. Denn am hauptstädtischen Schiffbauerdamm, den Eindruck haben nicht nur Krankenkassen und die Industrie, kommt nichts voran. Doch, ständig bläht sich der Personalbestand der gematik weiter auf. Die Kosten steigen nach Meinung von Kriti-kern ins Unermeßliche. Der so genannte „Output“ – nach Aufwendungen von über 800 Mill. € – soll jedoch reziprok zum Anspruch der IT-Hundertschaften sein. Am 27. März 2014 wurde es dem Verwaltungsrat des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV-SV) zu bunt. In einer „Resolution“ forderte er den Gesetzgeber auf, die Leistungserbringer endlich an die Kandare zu nehmen, damit die „Zielvorgaben“ für die eGK endlich eingehalten werden können.

Personalia:

1. „dfg Tage“: Planung schreitet voran – Abstimmung dfg Award® bis 11. April 2014 möglich   
2. Dann arbeiten wir mal schön den Koalitionsvertrag ab!   
3. Hebammen-Haftplicht: In Berlin „prüft“ man weiter – Drohen Hebammen-Proteste?   
4. Selbstverwalter verlieren bei der elektronischen Gesundheitskarte die Geduld   
5. Personalia / Berliner Szene

 

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