dfg - Ausgabe 35+36 - 14

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10183

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 35+36 - 14"

Verlagsmitteilung:

Die politisch weniger ereignisreiche Zeit, die so genannte parlamentarische Sommerpause, nutzt die dfg-Redaktion für intensive Recherchen.

Daher erscheint die nächste dfg-Ausgabe am 11. September 2014. In dringenden Fragen stehen wir Ihnen unter 0172 - 25 00 324 zur Verfügung.

Verlagsmitteilung:
Terminvorankündigung für die Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2015

(dfg 35+36 – 14) Seit 2009 vergeben die Redaktionen der gesundheitspolitischen Hintergrund-dienste „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ und „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ sowie die Berliner MC.B Verlag GmbH den Branchenpreis des Gesundheitswesens, den „dfg Award®“. Jedes Jahr warteten die Träger sowie die Sponsoren der von der „BILD“ mit dem Titel „Gesundheits-Oscar“ geadelten Auszeichnung mit Novitäten auf. Das wird auch bei der 7. Auflage im Jahr 2015 der Fall sein.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
GKV-SV heizt die Qualitätsdiskussion im Gesundheitswesen an

(dfg 35+36 – 14) Sitzungen des Verwaltungsrates des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV-SV) sind in der Regel nicht für Vergnügungssüchtige. Konzentriert und diszipliniert arbeiten die Selbstverwalter der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in der Regel ihre Tagesordnungspunkte ab. Das dürfte auch bei der nächsten Zusammenkunft des Kontrollgremiums am 3. September 2014 der Fall sein. Dennoch sorgte am 26. August 2014 der noch nicht einmal vom zuständigen Fachausschuß „Verträge und Versorgung“ des GKV-SV abgesegnete Entwurf eines Positionspapieres zur „Qualitätsorientierten Versorgungssteuerung und Vergütung“ für Schlagzeilen. Mit dem 22-seitigen Oeuvre wollte sich der Kassenverband eigentlich für die kommenden politischen Diskussionen über die „Qualität“ im bundesdeutschen Gesundheitswesen munitionieren. Die Ent-wurfsfassung des Papieres sickerte in der Bundeshauptstadt durch. Die Boulevard-Interpretation, künftig solle es ein Ranking der besten niedergelassenen Mediziner in Deutschland geben, ließ prompt die Spitzen der betroffenen Leistungserbringer aufjaulen. Dabei steht davon im Papier des GKV-SV nicht ein Wort.

Gesetzliche Krankenversicherung:
MDK RLP: Minister Schweitzer in der Bredouille!?

(dfg 35+36 – 14) Der rheinland-pfälzische SPD-Gesundheitsminister Alexander Schweitzer MdL (40) gehört zum Führungsnachwuchs seiner Partei in diesem Bundesland. Dem Pfälzer müßte da-her daran gelegen sein, will er weiter reüssieren, sein Ressort möglichst geräuschlos und affairen-frei zu führen sowie mit „Erfolgen“ zu pflastern. Schon letzteres bereitet ihm Probleme. Und nun scheinen ihm die Vorfälle beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz (MDK RLP) nicht nur mediale Schwierigkeiten zu bereiten (vgl. zuletzt dfg 41 – 13, S. 2ff.). Gut ein Jahr nach dem Rauswurf des damaligen MDK-Geschäftsführers Dr. PH Dr. rer. pol. Gundo Zieres (47) durch den Verwaltungsrat der Körperschaft in Alzey kocht aktuell der „Fall“ wieder hoch und bringt ihn nicht nur politisch in die Bredouille. Die CDU-Opposition im Landtag bombardiert den Minister mit inquisitorischen Fragen, die Zivil- und Arbeitsgerichtsbarkeit urteilen nicht so wie es der Sozialdemokrat möchte und die zuständigen Beamten im Ministerium mauern. Noch schweigt Schweitzer. Auch gegenüber den Medien.

Gesetzliche Rentenversicherung:
rvDialog: Neuer Zwischenfall – Die DRV Bund umgibt eine „Mauer des Schweigens“

(dfg 35+36 – 14) Wer aktuell versucht mit Mitarbeitern der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) zu sprechen, der wird das Gefühl nicht los, daß in Deutschlands größter Körperschaft ein irgendwie „schlimmes“ Klima herrschen muß. Unzufriedenheit und Frust Einzelner vermag man auch bei anderen Arbeitgebern auszumachen. Doch in der Berliner Ruhrstraße scheint darüberhinaus die Angst umzugehen. Dabei hätten die dort wirkenden Beschäftigten, vor allem die Beamten, eigentlich keinen Arbeitsplatzverlust zu befürchten. Doch der Druck und die Verhaltensweisen, die „von oben“ ausgeübt bzw. praktiziert werden, müssen beträchtlich sein. Sie führen nicht nur zu Unsicherheiten im Umgang mit den Medien, sondern zu einer ausgesprochenen wie ängstlichen Aphasie. Vor allem wenn der innerbetriebliche „Dauerbrenner“ thematisiert wird, das Debakel um die neue Software „rvDialog“ (vgl. zuletzt dfg 31 – 14, S. 6ff.). Dann plädieren scheinbar sogar das Direktorium und die Selbstverwaltung der ehemaligen Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) für einen „Code of Silence“, eine Mauer des Schweigens.

Krankenhäuser:
Reaktionen auf rote Zahlen: Gnadenlose Schließung muß nicht immer sein


(dfg 35+36 – 14) Der frühere Krankenhaus-Mogul Dr. med. Lutz Helmig (67) ist auch heute noch für Schlagzeilen gut. Am 18. August 2014 provozierte er in einem Interview den stationären Sektor mit der Aussage: „Wir haben in Deutschland immer noch mindestens 500 Krankenhäuser zu viel, vielleicht 1.000.“ Es gebe genügend „überflüssige“ Kliniken und „unrentable“ Abteilungen, deren man sich entledigen könne. Diese Aussagen des zweifachen Gründers von großen Krankenhaus-Konzernen, kurz vor der Wiederaufnahme der Beratungen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Klinik-Reform im September 2014, dürfte die Diskussionen um einen notwendigen Konzentrations-prozeß von stationären Einrichtungen in bundesdeutschen Landen kräftig einheizen. Bedeutet sie doch Wasser auf die argumentativen Mühlen derjenigen, die nicht nur Betten abbauen, Abteilungen oder gar Häuser schließen oder zusammenlegen wollen, sondern daneben auch noch eine Qualitäts- und Strukturdebatte führen möchten. Es könnte jedoch sein, daß sie ihre Rechnungen ohne den „Wirt“ namens Bevölkerung gemacht haben. Und auf den hören oft genug Kommunalpolitiker. Aus den Meldungen der letzten Wochen kann man zumindest keinen aktuellen „Trend“ für die künftige Marktentwicklung herauslesen.

 

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