dfg - Ausgabe 07 - 15

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Artikel-Nr.: SW10211

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 07 - 15"

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Gier gesetzlich stoppen!? Wer verschlief den gesellschaftlichen Wandel?

(dfg 7 – 15) Seit Jahren diskutieren nicht nur die bundesdeutschen Gesundheitspolitiker über gesetzliche Bestimmungen zur Bekämpfung der – angeblichen – Korruption im bundesdeutschen Gesundheitswesen. Erste gesetzgeberische Versuche von Seiten der SPD-geführten Bundesländer bzw. des damaligen FDP-Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr (38) scheiterten im Herbst 2013 wegen des Ablaufes der 17. Wahlperiode des Deutschen Bundestages. Nun versuchen es erneut frisch in ihr Amt gerutschte Politiker mit noch stringenteren Vorschlägen. Zum einen Bay-erns CSU- Justizminister Prof. Dr. iur. Winfried Bausback MdL (49) und sein Berliner SPD-Ressortkollege Heiko Maas (48). Der eine inaugurierte schon im September 2014 in seinen bajuwarischen Landen Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften und bosselte an einer Bundesratsinitiative, die er am 6. Februar 2015 in den Bundesrat einbrachte. Der andere arbeitete still und leise an einem „Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Korruption“, dessen Essentials seit dem 27. Januar 2015 in bundesdeutschen Landen durchsickerten. Seitdem hört das öffentliche Gegreine der Heilberufe nicht mehr auf. Ob zu Recht oder zu Unrecht – das sei dahingestellt. Wie immer hat die Medaille zwei Seiten.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Die GKV mit neuem Jahresanfangs-Mitgliederrekord – TK bald absolute Nr. 1

(dfg 7 – 15) Die deutsche Konjunktur brummt zwar nicht mehr so ganz. Aber im Vergleich zu anderen Staaten immer noch ordentlich. Dieser positive Trend wirkte sich im Jahr 2014 nicht nur auf die Beschäftigtenquote, sondern auch weiter auf die Mitgliederzahlen der Gesetzlichen Kran-kenversicherung (GKV) aus. Über 53,2 Mill. Mitglieder, das bedeutet einen erneuten GKV-Mitgliederrekord zu Beginn eines Kalenderjahres. Bei einem Zuwachs von mehr als 687.000 Mitgliederverhältnissen wurde zum ersten Male die 53-Millionen-Schwelle zu Beginn eines Jahres überschritten. Das geht aus den Zahlen für die Kassenarten zum Stichtag 1. Januar 2015 hervor, die das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 3. Februar 2015 veröffentlichte und die die dfg-Redaktion aufbereitete. Brancheninsider wissen, daß die GKV-Zahlen zum 1. Oktober 2014 bereits höher waren als zum Jahreswechsel 2014/2015 (vgl. dfg 45 – 14, S. 5ff.). Doch die üblichen „Bereinigungsaktionen“ in den Mitgliederstatistiken einiger Körperschaften zum Jahreswechsel dürften zum Abflachen der Erfolgskurve beigetragen haben.

GKV-Mitgliederentwicklung: Fusionen helfen nicht immer aus dem Tief

(dfg 7 – 15) Die „Beute“ des Jahres 2014 muß verteilt werden. Doch von dem – trotz aller Bereini-gungsaktionen in den Mitgliederstatistiken der 124 noch existierenden Krankenkassen – immer noch üppigen Zustrom zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von netto rund 687.000 Personen im Jahr 2014 schnappten sich einige Marktbeteiligte einen riesigen Happen, andere gingen mehr als leer aus und guckten buchstäblich in die Röhre. Diese und andere Details können interessierte dfg-Leserinnen und –Leser aus den aktuellen dfg-GKV-Rankings zum Stichtag 1. Januar 2015 entnehmen (vgl. Dokumentation in dieser dfg-Ausgabe und der Ausgabe Nr. 1 – 15 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“, die dieser dfg-Ausgabe als Supplement beiliegt).

Personalia / Berliner Szene:

1. Verwaltungsrat II: BKK Gildemeister Seidensticker bestätigt Führung
2. Zahnärztekammer Westfalen-Lippe bestätigt Führungsduo
3. Neue Geschäftsführerin für das Herz- und Diabeteszentrum NRW

Dokumentation:
28. dfg-GKV-Versicherten-Ranking: Der Zuwachs verteilt sich ungleich

(dfg 7 – 15) Zum 28. Mal legt die dfg-Redaktion das dfg-GKV-Versicherten-Ranking aller deutschen Krankenkassen vor. Zusammen mit dem dfg-GKV-Mitglieder-Ranking und dem dfg-Krankenkassen-ATLAS entstanden seit 2004 Fakten-Kompendien über den Strukturwandel in der Gesetzlichen Kranken- versicherung (GKV), die so in öffentlich zugänglichen Publikationen ihresgleichen suchen.

Die GKV-Versicherten-Entwicklungen zum Stichtag 1. Januar 2015 der einzelnen Kassen spiegeln sich im Großen und Ganzen auch im Versicherten-Bereich wider. Den „Rahm 2014“ schöpfte die Hamburger Techniker-Krankenkasse (TK) ab, die ihre Stellung als unangefochtene Nr. 1 der Branche nach Versicherten weiter ausbauen konnte. Ansonsten konnten viele der 124 Körperschaften ihren Platz aus dem 27. dfg-GKV-Versicherten-Ranking verteidi-gen. Doch es gibt auch Ausnahmen. Auf den TOP 10-Plätzen zog die Dresdner AOK PLUS aufgrund ihrer guten Zuwächse an ihrer NRW-Schwester aus Dortmund, der AOK NordWest, vorbei. Sie belegt nun Rang 8. Unter den TOP 30-Kassen ist zu vermelden: Von Rang 19 arbeitete sich die nunmehr größte deutsche Betriebskrankenkasse, die Wolfsburger Deutsche BKK, auf Platz 16 vor. Und verwies durch die Auswirkungen ihrer Fusion mit der BKK Essanelle gleich drei Mitglieder aus der BKK-Familie auf die weiteren Ränge. Danach tauschten die IKK Südwest und die AOK Sachsen-Anhalt die Plätze 21 und 22. Die Größe der jeweiligen Fusionspartner sorgte auf den Rängen 28 bis 30 für Verschiebungen. Zum Stichtag rangierte die NOVITAS BKK weiter vor der BIG direkt gesund. Die IKK schob sich aber vor die BKK VBU. Ebenfalls durch ihre Fusion machte die BKK VerbundPlus vier Ränge gut (vom 57. auf den 53. Rang).

Verlagsmitteilung:

Dieser dfg-Ausgabe liegt nur für Abonnenten als Supplement die Ausgabe Nr. 1 - 15 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ mit dem „dfg-GKV-Ranking – Liste der deutschen Krankenkassen“ nach Mitgliederzahlen zum Stichtag 1. Januar 2015 bei.

 

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