dfg - Ausgabe 19 - 15

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Artikel-Nr.: SW10227

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 19 - 15"

Verlagsmitteilung:
Intra Muros-Gespräche 2015 und weitere Details zum dfg Award® 2015

(dfg 19 – 15) Beim dfg Award® wetteifern im Jahr 2015 insgesamt 26 Nominees in den vier Kategorien um den begehrten „Gesundheits-Oscar“. So klassifizierte schon 2012 die BILD-Zeitung den Branchenpreis des Gesundheitswesens. Mit dem Versand der Abstimmungsbögen an die dfg-Leserinnen und -Leser begann in dieser Woche die „heiße“ Abstimmungsphase. Bis zum 27. Mai 2015, 17.00 Uhr müssen die ausgefüllten Originalbögen beim beauftragten Notar in Berlin eingegangen sein, sonst werden sie bei der Auszählung nicht mehr berücksichtigt. Pro Kategorie verfügt jeder Abstimmungsberechtigte über eine Stimme.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Krankenhausreform: Gröhe liefert schnell – und wie immer ist man unzufrieden

(dfg 19 – 15) Bis zuletzt hatten die Beamten im Bundesgesundheitsministerium (BMG) an der dann 122-seitigen Vorlage gearbeitet – und vor allem immer wieder Details geändert. Am 28. April 2015 erblickte dann der Referentenentwurf des „Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhaus-Strukturgesetz – KHSG) das Licht der Welt. Und sofort ging das Wehklagen der Beteiligten im Gesundheitswesen los. Bei der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) löste der KHSG-Entwurf „Entsetzen“ aus, für die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) klafften der „Anspruch“ und die „Wirklichkeit noch weit auseinander“. Die DKG entdeckte „Mogel-packungen“. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der BARMER GEK, Holger Langkutsch (70) versuchte sich in Ausgewogenheit. Doch: „Die Umwandlung von Kliniken, der Abbau von Überkapazitäten und ein Mehr an Fachzentren sind wichtige Schritte. Leider scheint die Bundesregierung in Sachen Versorgungsqualität auch falsche Weichen zu stellen“. Aus fast allen Ecken drangen Äußerungen, die eine gewisse Unzufriedenheit demonstrieren sollten.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Mitgliederentwicklung: Neues Allzeit-Hoch der GKV

(dfg 19 – 15) Die deutsche Konjunktur brummt im Vergleich zu anderen Staaten immer noch or-dentlich. Nicht nur die hohe Exportquote trägt zum Erfolg bei, auch das Verhalten der Bundesbür-ger. Dieser volkswirtschaftlich positive Trend wirkt sich im Jahr 2015 weiterhin nicht nur auf die Beschäftigtenquote, sondern auch weiter auf die Mitgliederzahlen der Gesetzlichen Krankenversich-erung (GKV) aus. Über 53,4 Mill. Mitglieder, das bedeutet einen erneuten GKV-Mitgliederrekord. Börsentechnisch gesprochen: Zum Stichtag 1. April 2015 erreichte die GKV ein neues Allzeit-Hoch. Bei einem Zuwachs von rund 175.000 Mitgliederverhältnissen wurde die 53-Millionen-Schwelle dieses Mal weit überschritten. Und der Rekord-Wert vom 1. Oktober 2014 mit damals 53.331.754 GKV-Mitglieder nochmals getoppt (vgl. dfg 45 – 14, S. 5ff.). Das geht aus den Zahlen für die Kassenarten zum Stichtag hervor, die das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am 30. April 2015 veröffentlichte und die die dfg-Redaktion aufbereitete.

Ärzte:
KBV-Ruhegehälter: Haßbedingter Zickenkrieg, Affront oder Fürsorge?

(dfg 19 – 15) In der Zentrale der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) dürfte aktuell der „Teufel“ am Regieren sein und nicht sachliche Arbeit im Vordergrund stehen. Der Vorstandsvorsitzende der Bundes-Körperschaft, Dr. med. Andreas II. Gassen (52), kämpft verbissen um sein Verbleiben im Amt (vgl. Beitrag in dieser dfg-Ausgabe). Währenddessen sorgt die Vorständin Regina Feldmann (62) aus eigenem Antrieb und Handeln für öffentliche Aufregung. Daß die Meininger Allgemeinärztin gerne polarisiert und starrsinnig an ihren einmal gesetzten „Zielen“ festhält, das ist den Akteuren im Gesundheitswesen sattsam bekannt (vgl. dfg 4 – 15, S. 4ff.). Auch über ihre Tätigkeit als interne „Mobbying-Queen“ der KBV sickerte öffentlich seit Ende 2013 einiges durch (vgl. dfg 47 – 13, S. 6ff.). Am 31. März 2015 dürfte sie nun ihren eigenen „Arbeitgeber“, den Vorsitzenden der Vertreterversammlung (VV) der KBV, Hans-Jochen Weidhaas (57), ordentlich düpiert haben. An ihm vorbei und wohl ohne Absprache wandte sie sich in einem 30-seitigen Oeuvre an das Bundesgesundheitsministerium (BMG), um Vorgänge innerhalb der Körperschaft „prüfen“ zu lassen sowie eine leitende KBV-Mitarbeiterin in der Berliner Wegelystraße anscheinend buchstäblich „anzuschwärzen“. Am 1. Mai 2015 sickerte der Vorgang sogar noch in die Medien durch und wurde damit publik. Ob das Verfahren angesichts der aktuell aufgeheizten Atmosphäre innerhalb der Vertragsärzteschaft sich zu einem „Ruhmesblatt“ entwickeln wird, bleibt dahingestellt. Für Hamburgs KV-Vorsitzenden Walter Plassmann (59) beging das zweite KBV-Vorstandsmitglied Feldmann einen „unglaublichen Affront“, wie er am 5. Mai 2015 gegenüber dem „ärzte-nachrichtendienst“ (änd) erklärte.

KBV: Halten die Frankfurter Schwüre?

(dfg 19 – 15) Selbstverwaltung kann manchmal ein extrem schwieriges und kräftezehrendes „Ge-schäft“ sein. Das erfährt aktuell die Führungselite der deutschen Vertragsärzteschaft. Am 11. Mai 2015 tritt in Frankfurt am Main die 60-köpfige Vertreterversammlung (VV) zu ihrer ordentlichen Frühjahrssitzung zusammen. Nach der Abwicklung der üblichen „Show“-Regularien wie den Rechenschaftsberichten der Vorstände dürften sich die Türen für einen weiteren, dann außerordentlichen Ärzte-Thing schließen. Der vierten in diesem Jahr. Und wenn es nach dem Willen einiger der Anwesenden ginge, stände knappe vier Wochen später eine fünfte Sondersitzung für 2015 an. Je-de dieser Zusammenkünfte soll – schenkt man den Bekundungen von Insidern Glauben – so an die 100.000 € kosten. Sprich: Bei der Vertragsärzteschaft geht es buchstäblilch „um die Wurst“. Dafür verpulvert man halt etwas von den angesparten Beiträgen der 17 Mitglieder. Für derartige Szenarien prägten Beobachter viele Begriffe wie „Zerreißprobe“, „Machtpolitische Spielchen“, „Götterdämmerung“ oder „Endzeitstimmung“.

Personalia / Berliner Szene:

1. Wachwechsel bei der Bundespsychotherapeutenkammer
2. Prof. Elmer verläßt die gematik-Führungsetage auf „eigenen Wunsch“
3. SpiFa stellt sich personell neu auf
4. Frank Neumann wechselt ins Beratergeschäft


 

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