dfg - Ausgabe 21 - 15

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10230

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 21 - 15"

Verlagsmitteilung:
Postler-Streik erfordert besondere Maßnahmen und Geduld

(dfg 21 – 15) Die Deutschen wußten bis vor wenigen Monaten gar nicht, wie gut es ihnen ging. Zumindest kannte man kaum die Auswirkungen einer ausgeprägten Streikkultur der Gewerkschaften, wie sie andere europäische Länder manchmal heimsucht. Nach den Aktionen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ächzt man in einigen Teilen Deutschlands aktuell unter den Warnstreik-Aktionen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bei der Deutsche Post AG. Bundesweit blieben Aber-Millionen von Brief- und Paketsendungen liegen bzw. wurden nicht zugestellt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Zustellung der beiden gesundheitspolitischen Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ und „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“, die von der MC.B Verlag GmbH herausgegeben werden, sondern hoffentlich – noch nicht – auf das laufende Abstimmungsverfahren für den dfg Award® 2015.

Private Krankenversicherung:
Umstrukturierungen kommen in Schwaben nicht gut an

(dfg 21 – 15) Die Schwaben gelten als ein besonderes, vor allem arbeitssames Völkchen. Nur stören darf man ihre Kreise nicht. Radikale Umstrukturierungspläne existieren aktuell in vielen deut- schen Unternehmen der Assekuranz. Doch selten führen die intern geführten Diskussionen und Planungen zu öffentlich vorgetragenen Anschuldigungen und Turbulenzen. Bei dem genossenschaftlich organisierten PKV-Unternehmen Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK) bzw. der gesamten SDK-Gruppe stehen allerdings die Zeichen auf Sturm. Erst verabschiedete sich zum 1. April 2015 in Fellbach bei Stuttgart mit Volker Schulz (43) überraschend ein langjähriges Vorstandsmitglied (vgl. dfg 12 – 15, S. 11). Danach setzte ein medialer „Shitstorm“ ein. Jetzt spekulieren Fachkreise bereits über eine mögliche „Eingemeindung“ der SDK in den Wiesbadener R+V-Konzern.

Heilberufe:
Heilberufe-Alarm: Das TTIP-Abkommen mit den U.S.A. gefährdet die Freiberuflichkeit

(dfg 21 – 15) Die Erfahrungen vieler Akteure in der bundesdeutschen Wirtschaft lehren es: Es macht keinen Spaß, mit U.S.-Amerikanern Geschäfte zu machen! Zwischen Florida und den Aleuten herrschen andere, mehr kapitalistische Gewohnheiten als in der Bundesrepublik, die ja bekanntlich auf einem sozialen Marktwirtschaftsmodell basiert. Läuft etwas in anderen Staaten nicht nach Plan, dann greift ein U.S.-Vorstandsvorsitzender gerne zum Telefonhörer und engagiert den U.S.-Botschafter auch zum Emissär für seine Interessen. Chuzpe oder wirtschaftliche Ethik dürften Fremdwörter im Wirtschaftssprech der U.S.A. sein. Der mentale Druck, den Botschaftsangehörige auf bundesdeutsche Stellen ausüben können, muß gewaltig sein. Sonst würde aktuell die Berliner Bundesregierung wegen der Auswirkungen der NSA-Ausspähungen nicht am Rande einer veritablen internen Krise stehen. NSA, das hat mit Intransparenz zu tun. Genauso intransparent ist das, was zur Zeit zwischen Brüssel und Washington/D.C. auf der Agenda steht: Die Verhandlungen über ein neues Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den U.S.A.. Die U.S.A. möchten am liebsten viele europäische Standards und Gewohnheiten aufbrechen und winken mit größeren Umsätzen für die EU-Wirtschaft. Das gilt auch und insbesondere für den Umwelt-, Gesundheits- und – wen wundert es – für den Datenschutzbereich. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) beäugt die Brüsseler Vorgänge mißtrauisch. Am 19. Mai 2015 schlugen nun die Präsidenten und Vorsitzenden der Körperschaften und Vereinigungen der akademischen Heilberufe Alarm.

Arzneimittel:
DocMorris zieht in REWE-Regale ein

(dfg 21 – 15) Die niederländische Versandapotheke DocMorris N.V. ist im Arzneimittelmarkt immer für Überraschungen gut. Jetzt baut das im holländischen Heerlen bei Aachen residierende Unternehmen seine seit 2012 bestehende Kooperation mit dem Einzelhandels-Konzern REWE aus. In den bundesweit rd. 3.000 REWE-Geschäften werden seit dem 20. April 2015 Gesundheitsprodukte der exklusiven Eigenmarke „DocMorris“ zum Verkauf angeboten.

Personalia / Berliner Szene:

1. MediClin AG: gr. Broermann kümmert sich persönlich um seine Assets
2. Pflegedirektorin verläßt Charité
3. Neue Funktion für Ex-Landesgesundheitsministerin
4. Und dann war da noch …

Terminankündigung:
Einladung zum 5. A+S-Netzwerkertreffen im „Haifischbecken Gesundheitswesen“

(dfg 21 – 15) Nur wenige andere Bereiche in der deutschen Wirtschaft erfordern ein solch großes Spezialwissen wie das Gesundheitswesen. Täglich werden Entscheidungen durch gesetzlich definierte Sperren blockiert, ist kaum noch ein Blick über den eigenen Tellerrand möglich. Die Auswirkungen sind bekannt: Man schmort im eigenen Saft. Wer sich in einem fachlichen Netzwerk befindet, versteht mehr, kann optimal entscheiden.
Nach den positiven Resonanzen auf die ersten vier Meetings wollen wir zusammen das bestehende Netzwerk aus interessanten Persönlichkeiten weiter vergrößern und etablieren. Dazu haben wir uns der Hilfe des gesundheitspolitischen Hintergrunddienstes "A+S aktuell - Ambulant und Stationär aktuell" versichert. Für den fünften Workshop am 17. und 18. Juni 2015 zieht es uns nach Hamburg in die Räumlichkeiten des Grand-Elysée Hotel. Dieses Mal wird die Veranstaltung im Rahmen der „dfg-Awards® 2015“ stattfinden: Am Abend des 18. Juni wird die Gala zur Verleihung der „dfg-Awards® 2015“, der als „Gesundheits-Oscar“ be-kannt ist, sein.




 

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