dfg - Ausgabe 49 - 15

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Artikel-Nr.: SW10262

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 49 - 15"

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Lobbyausweise: Bei wem der GKV-SV, die KBV oder Pharmakonzerne so „bestellen“

(dfg 49 – 15) Das Objekt der Begierde ist so groß wie eine Creditcard oder ein Personalausweis. In den hauptstädtischen Kreisen vermittelt es seinen Besitzern das Gefühl von besonderem Prestige wie Einfluß, es gilt als Statussymbol der Macht. Und manchmal geht es zu wie in Richard Wagners „Rheingold“. Dort sieht der Nibelunge Alberich in seinem berühmten Fluch voraus: „… Wer ihn besitzt, den sehre die Sorge und wer ihn nicht hat, den nage der Neid …“. Sprich: Für viele politisch Tätigen ist der „Hausausweis des Deutschen Bundestages“ ganz, ganz wichtig. Er berechtigt zum ungehinderten Betreten nicht nur des Reichstages, sondern öffnet auch viele andere Türen. So mancher Lobbyist verfügt über einen „Anspruch“, aber andere müssen gesonderte Wege beschreiten, um das mit seinem Paßbild versehene Plastikkärtchen zu ergattern. Dank eines „unanfechtbaren“ Beschlusses des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg (OVG) vom 20. November 2015 kommt nun etwas Licht in das Dunkel (Az.: OVG 6 S 45.15). Interessant wird es besonders dann, wenn man herausfindet, welche Organisation oder Unternehmen sich „über das normale Maß“ hinaus die Ausweise über die unterschiedlichsten Wege „bestellt“ und auch gewährt bekommt.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Neues von der GKV-Fusionsautobahn: Strategische Fusion für 2017

(dfg 49 – 15) Nun doch! Wie schon erwartet, nimmt der Verkehr auf der so genannten „Fusionsautobahn“ der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht nur zum Jahreswechsel 2015/2016 etwas zu (vgl. zuletzt dfg 48 – 15, S. 7f.). Auch für den Jahreswechsel 2016/2017 ist man bekanntlich voll mit dem Planen beschäftigt. Hier zeichnet sich neben der bereits bekannt gegebeen Mega-Fusion von BARMER GEK und Deutscher BKK zur „neuen“ BARMER eine weitere, zweite Fusion ab. Das erfuhr die dfg-Redaktion aus mit der Angelegenheit betrauten Kreisen.

Ärzte:
GOÄ-Geheimniskrämerei: BÄK blüht ein teurer wie kontroverser a.o. Ärztetag

(dfg 49 – 15) Der amtierende Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. med. Frank-Ulrich „Monti“ Montgomery (63) muß sich mit vielen Scherben einer verfehlten Berufspolitik der letzten Jahre beschäftigen. Es könnte sein, daß er auf zu vielen Hochzeiten getanzt und sich getummelt hatte und nicht bemerkte, was um ihn herum geschah. Es ist nicht nur die GOÄ-Geheim-niskrämerei des zuständigen westfälisch-lippischen Kammerpräsidenten Dr. med. Theodor Windhorst (65), die ihn zu einer hektischen Betriebsamkeit hinter den BÄK-Kulissen veranlaßt. Die verfaßte Ärzteschaft steht vor einer der schwersten Krise ihrer Geschichte – und der Hamburger Radiologe schweigt oder läßt offiziell schweigen. Die Delegiertenversammlungen der Ärztekammern Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg beschlossen nämlich unabhängig voneinander innerhalb der letzten Novemberwoche 2015, dem Ruf ihrer Basis zu folgen und verlangten die Einberufung eines außerordentlichen Deutschen Ärztetages. Diese drei regionalen Voten reichen laut Satzung dafür aus. Leisten kann sich das die BÄK jedoch weder (berufs-)politisch noch finanziell.

Personalia / Berliner Szene:

1. Wollseifer bleibt auch Arbeitgeber-Vorsitzender des IKK e.V.
2. Walter Schlenkenbrock (1925 – 2015)

 

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