dfg - Ausgabe 03 - 16

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Artikel-Nr.: SW10269

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 03 - 16"

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Wahlkampfzeiten: Das Koalitionsklima wird kälter

(dfg 3 – 16) Es dauert eigentlich noch gut 18 Monate, bis das deutsche Wahlvolk zur nächsten Bundestagswahl schreitet, aber in der Hauptstadt zeichnet sich ab, daß die Gemeinsamkeiten in der Großen Koalition (GroKo) auf vielen Politik-Feldern aufgebraucht sind. Nicht nur nach den endlosen Debatten zur Klärung der Flüchtlings-Problematik merkt man das. So gestaltet sich das Klima nicht nur durch die Alleingänge der bayerischen CSU rauher, auch auf der politischen Gegenseite, dem linken SPD-Flügel, sammeln sich die Truppen. Das dürfte Auswirkungen auf die gesundheits- und sozialpolitischen Weichenstellungen im Jahr 2016 haben. Einige der jüngsten Wort-Spenden und Beschlüsse der Akteure deuten darauf hin. Man versucht gerade in der Sozialdemokratie durch kleine Kniffe und Tricks, sich für die kommenden Urnengänge politisch besser zu positionieren und das eigene Profil zu schärfen. Auch wenn man sich in diesem Jahr noch gemeinsam um neue Weichenstellungen im Arznei- und Hilfsmittelbereich bemühen will.

Gesetzliche Krankenversicherung:
dfg-Serie (Teil 3): Bilanz-Ranking nach Leistungsausgaben und Zuweisungen 2013/2014

(dfg 3 – 16) Mit der dfg-Ausgabe 46 - 14 eröffnete die dfg-Redaktion am 13. November 2014 eine neue dfg-Ranking-Serie. Das damals „neue“ dfg-GKV-Ranking war den Kassenbilanzen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewidmet. Ein etwas transparenterer Blick auf die Finanzen der Körperschaften ist ja nach dem Willen des Gesetzgebers seit 2014 möglich, da diese einen Teil ihrer Zahlenwerke des Vorjahres bis zum 30. November des Folgejahres im Bundesanzeiger oder auf ihren eigenen Websites veröffentlichen müssen. Mit den Bilanzen 2014 und einem Vergleich mit 2013 beschäftigten sich die beiden ersten Teile der neuen dfg-Ranking-Serie. Zuerst ging es um die Entwicklung der Verwaltungskosten, danach um die noch vorhandenen „Vermögen“ der Körperschaften. Mit dieser dfg-Ausgabe erfolgt nun das 2. dfg-GKV-Bilanz-Ranking nach „Zuweisungen“ und deren Entwicklung in den Jahren 2013 und 2014 sowie im direkten Vergleich dem der „Leistungsausgaben“ im Vergleichszeitraum.

Leserbrief:
Vermögenslage der Knappschaft stellt sich anders dar

(dfg 3 – 16) In der Ausgabe 1+2 – 16 veröffentlichte die dfg-Redaktion den 2. Teil ihrer dfg-GKV-Bilanz-Serie 2016 und widmete sich auch kommentierend den „Vermögensentwicklungen“ der Krankenkassen in den Jahren 2013 und 2014. Zu diesem Beitrag nahm am 19. Januar 2016 die 1. Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Bettina am Orde (53), als für die Krankenversicherungsagenden zuständiges Geschäftsführungsmitglied des Sozialversicherungsträgers in einem Leserbrief Stellung, den wir im vollen Wortlaut und ohne Kommentar veröffentlichen.

Ärzte:
KBV: Der „Feldzug“ der Regina F. und die Folgen des „Morbus Beckenbauer“

(dfg 3 – 16) Es gehört zu den heiß geliebten Traditionen der führenden Akteure im bundesdeutschen Gesundheitswesen, den „Neujahrsempfang“ der Ärzteschaft im noblen Berliner Kaufhaus KADEWE mit der eigenen Anwesenheit zu adeln. So drängelten sich bei der jüngsten Auflage am 14. Januar 2016 die auf Glanz bedachten Massen denn um den ebenfalls anwesenden CDU-Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB (54), seine mitgebrachte Entourage sowie um seine Gastgeber. In den Ecken und an den diversen Tischen der so genannten „Freßabteilung“ des jetzt im italienischen Besitz befindlichen Hauses tuschelten hingegen die in Ehren ergrauten Ex-Führungskräfte der ärztlichen Institutionen mit ihren Nachfolgern über die internen Zustände von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK). Wer richtig lauschte, der konnte Wortfetzen wie „GOÄ-Novelle“ auffangen oder die neuesten Details vom „Feldzug von Regina“. Gemeint war im letzteren Fall das „Aufräumen“ der KBV-Vorständin Regina Feldmann (62) unter den Verantwortlichen der Körperschaft der letzten zwei Jahrzehnte (vgl. zuletzt dfg 51 – 15, S. 2ff.). Auch wurde bekannt, daß die Körperschaft Ende Dezember 2015 führende Mitglieder der eigenen Selbstverwaltung – also der KBV-Vertreterversammlung (VV) – auf Schadenersatz in Höhe von bis zu ca. 45 Mill. € nebst Zinsen verklagt hatte. Für die Folgen von „Vorfällen“ und Entscheidungen im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften, die teilweise noch in das letzte Jahrhundert zurückreichen. Kein Wunder, wenn bei den KBV-Altvorderen sichtbare Nervosität herrschte. Denn keiner weiß, wer als nächster im Rahmen des Feldzuges „dran“ ist. Und nicht nur einer von ihnen machte an diesem Abend geltend, während seiner Amtszeit nachhaltig dem „Morbus Beckenbauer“ gefrönt zu haben.

Personalia / Berliner Szene:

1.
DAK-Gesundheit angelt sich ehemaligen Landesminister

Verlagsmitteilung:

Dieser dfg-Ausgabe liegt die 2. Ausschreibung als Aufruf für die Bewerbungen und Vorschläge für die Vergabe der „dfg Awards® 2016“ bei. Verlag und dfg-Redaktion bitten um Beachtung.

 

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