dfg - Ausgabe 19 - 16

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Artikel-Nr.: SW10288

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 19 - 16"

Verlagsmitteilung:

Aufgrund eines gerichtlichen Verfahrens (Landgericht Köln Az.: 28 O 116/16 - Regina Feldmann ./. MC.B Verlag GmbH) stehen die Ausgabe 13 - 2016 und 16 - 2016  bis zum Abschluss des Verfahrens online nicht zur Verfügung.

Die von Frau Feldmann durch die Kölner Kanzlei CBH Rechtsanwälte erwirkte einstweilige Verfügung richtet sich gegen zwei kürzeste Passagen im Beitrag "Verfahren nach Art der 'Roten Hilde' ? Mobbying-Queen 'entsorgt' KBV-Chef-Justitiar"

Verlagsmitteilung:

Dieser dfg-Ausgabe liegt als Supplement nur für Abonnenten die Ausgabe Nr. 2 - 16 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ mit dem „dfg-GKV-Ranking – Liste der deutschen Krankenkassen“ nach Mitgliederzahlen zum Stichtag 1. April 2016 bei.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Tag der Konsequenzen 2016: Man darf sich nicht zu früh freuen

(dfg 19 – 16) Die wenigen, wichtigen Schlagzeilen des 9. Mai 2016 waren vor allem von längst fälligen Personalentscheidungen bzw. –Diskussionen geprägt: In Wien trat der SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann MdN (56) nach wochenlangem öffentlichen Gerede um sein Verbleiben im Amt zurück, in Paris gab der UEFA-Chef Michel Platini (60) sein Amt auf. Und in Berlin startete nach gezielten Indiskretionen die Personaldebatte über das Verbleiben im Amt des intern mehr und mehr umstrittenen SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel MdB (56). Zwar sind alle drei „Fälle“ nicht direkt miteinander vergleichbar. Allerdings eint alle drei Männer die UnFähigkeit, trotz überraschender Volten oder durch Aussitzen die Struktur-Probleme ihrer Organisationen in den Griff bekommen zu haben. SPÖ, SPD und UEFA befinden sich jeweils in den schwersten Krisen ihrer Nachkriegsgeschichte. Ihnen fehlt jedoch eine über allen Flügeln stehende integre wie zupackende Gallionsfigur, die in der Lage ist, das Ruder der führerlos in schwerer See krängenden Tanker herum zu reißen, um sie zurück „auf Kurs“ zu bringen. Auch im bundesdeutschen Gesundheitswesen könnte man sich die eine oder andere Institution vorstellen, die ein „neues“ Gesicht vertragen könnte. Doch vermutlich darf man sich – angesichts so mancher verkrusteter Struktur – nicht zu früh freuen.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Mitgliederentwicklung 2016: Der „Markt" kommt in Bewegung

(dfg 19 – 16) Eigentlich könnten sich in Berlin die führenden Gesundheits- und Sozialpolitiker gemütlich zurücklehnen. Irgendwie klappt es ja doch mit dem „Wettbewerb“ in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Nach dem vielen Drehen an den Stellschrauben des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleiches (Morbi-RSA) und anderen Detailänderungen an den relevanten Gesetzesvorschriften kommt irgendwie Bewegung in den „Markt“. Ob alle Auswirkungen auf die 118 noch existierenden Kassen politisch auch gewollt sind, das sei dahingestellt. Fakt ist – auch wenn die offiziellen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum Stichtag 1. April 2016 bis zum Redaktionsschluß dieser dfg-Ausgabe immer noch nicht publiziert waren – die GKV rennt von einem Rekord zum nächsten. Zum Stichtag dürfte die Marke von 55 Mill. GKV-Mitgliedern in den bundesdeutschen Landen wohl geknackt worden sein. Zum 1. März 2016 hatte man im BMG immerhin schon 54.930.454 Mitgliedsverhältnisse registriert. So nimmt es nicht Wunder, daß die mei-sten der 118 Körperschaften nach den ersten drei Monaten des Jahres 2016 ein mehr oder minder großes Pluszeichen in ihren Mitgliederstatistiken verbuchen konnten. Allerdings, die Auswirkungen der immer größer werdenden Spreizung bei den kassenindividuellen Zusatzbeiträgen führte bei so mancher Kasse zu ungeahnten Auswirkungen.

Personalia / Berliner Szene:

1. BündnisGRÜNER wird Gesundheitsminister in Baden-Württemberg
2. AfA der SPD setzt auf Kontinuität
3. MEDIAN angelt sich Ex-Unternehmensberater als COO

Dokumentation:

33. dfg-GKV-Versicherten-Ranking: Erreichte der „Wettbewerb“ die AOKen?

(dfg 19 – 16) Zum 33. Mal legt die dfg-Redaktion das dfg-GKV-Versicherten-Ranking aller deutschen Krankenkassen vor. Zusammen mit dem dfg-GKV-Mitglieder-Ranking und dem dfg-Krankenkassen-ATLAS entstanden seit 2004 Fakten-Kompendien über den Strukturwandel in der Gesetzlichen Krankenver-sicherung (GKV), die so ihresgleichen suchen.

Dieses aktuelle dfg-GKV-Versicherten-Ranking demonstriert analog zu den Mitglieder-Entwicklungen die „Attraktivität“ der elfköpfigen AOK-Familie. Keine der Ortskrankenkassen wies für die ersten drei Monate des Jahres 2016 ein Minuszeichen aus. Etwas, was keiner der anderen Kassenarten gelang. Aller-dings: Der interne Wettbewerb um die jeweilige Größe und Bedeutung im AOK-Lager dürfte durch die Ergebnisse neue Nahrung erhalten haben. Durch ihren immensen Versicherten-Zuwachs in Sachsen und Thüringen zog die Dresdner AOK PLUS an der bisher vor ihr liegenden AOK Rheinland/Hamburg vorbei und verwies die Düsseldorfer Kasse nun auf Rang 8 des dfg-Rankings.

Die ebenfalls extraordinären Erfolge der Bremer handelskrankenkasse (hkk), führten dazu, daß sie die bisher vor ihr liegende Berliner BKK VBU und die Magdeburger IKK gesund plus überholte und nun auf Rang 27 rangieren kann.

Schaut man nur auf die Versichertenentwicklung der drei „Super-Tanker“ der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2016, dann wird klar, daß nicht nur Freude und Leid eng beieinander liegen. Sondern auch, daß schiere Größe im Markt nicht davor schützt, daß die Verluste durch die so genannte Totenquote wie auch die Handlungen des Gesetzgebers gehörige negative Auswirkungen auf die Körperschaften haben können. Fast 1,2 Mill. Versicherte mehr zählt aktuell Deutschlands unangefochtene Nr. 1 der GKV, die Techniker Krankenkasse (TK) als ihr ärgster Verfolger, die BARMER GEK. An dieser Tatsache dürfte auch die bereits beschlossene Fusion der Wuppertaler Ersatzkasse mit der Deutschen BKK zum 1. Januar 2017 wenig ändern. Und: Über 9,6 Mill. Versicherte dürfte in der Geschichte der Bundesrepublik wie der GKV noch nie eine Kasse verfügt haben. Der nächste Rekord, die 10 Mill.-Schwelle scheint erreichbar.

Ansonsten änderte sich auf den ersten 30 Plätzen im dfg-GKV-Versicherten-Ranking wenig. Das Rennen um Platz 30 von zwei Innungskrankenkassen gewann erst einmal die Madgeburger IKK gesund plus, die mit ihrer Schwester-IKK, der Dortmunder BIG direkt gesund, die Ränge tauschte.

 

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