dfg - Ausgabe 34 - 16

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 34 - 16"

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Digital Health: Gröhes Manko gleicht der CDU-Wirtschaftsrat sachkundig aus

(dfg 34 – 16) CDU-Gesundheitsminister Hermann Gröhe MdB (55) lud sorgsam selektierte Journalisten zu einer dreitägigen Sommerreise quer durch die Republik ein. Nach der Sause von Berlin über Leipzig, Frankfurt am Main bis Darmstadt vom 17. bis 19. August 2016 resümierte einer seiner Begleiter im Titel seines Beitrages, daß sich der niederrheinische Unionsmann wohl am liebsten selbst als „Minister für Ethik und High Tech“ sehen würde. Ein anderer wollte Tendenzen erkannt haben, daß sich Gröhe nach der Bundestagswahl 2017 wohl gerne in einem anderen Ressort wiederfinden würde. Daß die Große Koalition (GroKo) bisher fleißig viele der im Koalitionsvertrag 2013 verabredeten Punkte abgearbeitet hat, kann man wohl kaum bestreiten. Allerdings: Auf die wesentlichen Textbauteile einigten sich damals mühevoll zwei als Experten bekannte Gesundheitspolitiker, für die Union der heutige Finanzstaatssekretär Jens Spahn MdB (36) und der jetzige stellvertretende Vorsitzende des SPD-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl W. Lauterbach MdB (53). Der damalige CDU-Generalsekretär und heutige Ressortchef Gröhe wirkte damals an anderen Orten. Nur bei vornehmlich ethischen Themen erkannte man im weiteren Verlauf der Legislaturperiode „seine“ Handschrift. Kein Wunder, wenn dem Minister in einem Bereich, den er bis auf ein vielfach kritisiertes, weil nicht zu Ende gedachtes Gesetz weitgehend unbeackert gelassen hat aus eigenen, mächtigen CDU-Kreisen Dampf gemacht wird. Das geht aus einem Papier zum Bereich „Digital Health“ hervor, das aktuell im sommerlichen Berlin durchsickert. Im Bereich „eHealth“ fällt bekanntlich die Gröhe-Bilanz recht mau aus. Nicht nur der Fast-Stillstand bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) dürfte auf der Minus-Seite zu buchen sein.

Gesetzliche Krankenversicherung / Erratum:
HEK und hkk – Vertauschte Daten bei den letzten dfg-GKV-Rankings

(dfg 34 – 16) Es gibt Anrufe, über die sich niemand so recht freut. Vor allem dann nicht, wenn man trotz aller internen Qualitätssicherungsmaßnahmen von einem in der Produktionshektik began-genen Fehler „erwischt“ wird. Mehrere aufmerksame dfg-Leser machten bereits am 10. August 2016 die dfg-Redaktion darauf aufmerksam, daß bei den neuesten dfg-GKV-Rankings in der dfg-Ausgabe 32+33 – 16 wie auch in der Ausgabe 4 – 16 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ ein Malheur passiert war. Die Werte von zwei Ersatzkassen waren vertauscht worden. Die eigentlich richtigen Mitgliederzahlen hatte der „dfg“ darüber hinaus bereits am 21. Juli 2016 publiziert – er hätte sie einfach nur übernehmen müssen (vgl. dfg 29 – 16, S. 3ff.).

Krankenhäuser:
Ranking der frei-gemeinnützigen Konzerne 2014: Das Bilanzrot schwindet

(dfg 34 – 16) Viele der bundesdeutschen Krankenhäuser schreiben rote Zahlen. Das entnimmt man ständig den Medien. Daß Klinik-Ketten existieren, die seit Jahren recht ordentliche Gewinne einfahren, das weiß man aber auch. Das gilt vor allem für Krankenhauskonglomerate in privater Hand. Aber auch bei den frei-gemeinnützigen Trägern lernte man in den vergangenen Jahren ökonomisch erheblich hinzu. Auch wenn der Weg manchmal schmerzhaft war. Es waren nur noch vier der großen kirchlichen Konglomerate, die 2014 in rote Farbe getauchte Bilanzzahlen vorlegten. Das geht aus dem neuesten „A+S-Ranking der frei-gemeinnützigen Krankenhaus-Konzerne für die Geschäftsjahre 2008 bis 2014“ hervor, das die Redaktion des gesundheitspolitischen Hin-tergrunddienstes „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ am 19. August 2016 in Form der Nr. 3 – 16 ihrer „A+S-exklusiv“ Ausgaben publizierte. Die Redaktion bereitet seit Jahren die publizierten bzw. erreichbaren Geschäftsberichte der größten deutschen Unternehmen und weitere Informationen über die Ketten entsprechend in ihren besonderen nach privaten, öffentlich-rechtlichen und frei-gemeinnützigen unterteilten A+S-Krankenhaus-Rankings auf. Die Ergebnisse für den Gesamtmarkt 2008 bis 2013 erschienen am 26. Februar 2016 in Form der Sonderausgabe A+S exklusiv 1 – 16. Das aktuelle Ranking der frei-gemeinnützigen Klinik-Konzerne bot nun auf 35 Seiten eine Kurz- und Mittelfristschau der Wirtschaftsdaten und Kennziffern der 30 größten deutschen kirchlichen Trägerkonglomerate für die Jahre 2008 bis 2014.

Personalia / Berliner Szene:

1. BSG erhält fünf neue Senatsvorsitzende
2. Und dann war da noch …Regina Feldmann

 

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