dfg - Ausgabe 11 - 17

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10338

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 11 - 17"

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Pflichtlektüre: Liefert Monopolkommission „Blaupausen“ für neue Wettbewerbs-Wege!?


(dfg 11 – 17) Es gibt Gutachten und Studien, die sind das Papier nicht wert, auf dem sie (aus-)ge-druckt wurden und letztendlich auch meist in den Rundablagen namens Papierkorb verschwinden. Im bundesdeutschen Gesundheitswesen erlebte man das zuletzt mit dem PKV-Gutachten der Bertelsmann-Stiftung aus Gütersloh (vgl. dfg 1+2 – 17, S. 2ff.). Auch wenn so mancher Politiker gedenkt, die etwas verquere Ausarbeitung dem Wahlvolk als allein seligmachende Zukunftsoption zu offerieren. Auf der anderen Seite gibt es wissenschaftliche Ausarbeitungen, die schon auf Grund ihrer Qualität als Pflichtlektüre für die Entscheidungsträger gelten sollten. Zu den letzteren dürfte das am 7. März 2017 in Berlin präsentierte 75. Sondergutachten der Monopolkommission gehören. Auf knappen 132 Seiten haben sich die fünf Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten unter dem Titel „Stand und Perspektiven des Wettbewerbs im deutschen Krankenversicherungssystem“ den wettbewerblichen Zustand im bundesdeutschen Gesundheitswesen vorgenommen. Nicht nur die achtseitige Kurzfassung wimmelt nur so von Vorschlägen, deren Berücksichtigung durch den Gesetzgeber bzw. die Akteure im Gesundheitswesen bedenkenswert wären (vgl. Dokumentation in dieser dfg-Ausgabe).

Dokumentation:
Monopolkommission: Wie man nicht nur wettbewerbliche Defizite beseitigen könnte


(dfg 11 – 17) Am 7. März 2017 präsentierte die durch den Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung besetzte fünfköpfige Monopolkommission in Berlin ihr 75. Sondergutachten. Das Gremium beschäftigt sich in dem 132 Seiten starken Werk mit „Stand und Perspektiven des Wettbewerbs im deut- schen Krankenversicherungssystem“. Darin werden einerseits die aus Sicht der Kommission bestehenden „wettbewerblichen Defizite“ in der Gesetzlichen wie der Privaten Krankenversicherung (GKV/PKV) beklagt, aber auch größere Spielräume für die GKV beim Versorgungsmanagement gefordert. Intensiv setzt sich die Kommission genauso mit dem Reformbedarf beim morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) auseinander wie sie sich schlußendlich auch mit den Wechselbedingungen für PKV-Versicherte beschäftigt. Aus ihren Erkenntnissen entwickelte das Gremium ein „Konzept zur Förderung des Wettbewerbs im Krankenversicherungsmarkt“, in dem sie 13 Empfehlungen zur Änderung der aktuellen Lage ausspricht (vgl. Beitrag in die-ser dfg-Ausgabe). Wir dokumentieren die Kurzfassung des Gutachtens im vollen Wortlaut.

 

 

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