dfg - Ausgabe 16 - 17

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10343

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 16 - 17"

Verlagsmitteilungen:
Abstimmungsphase dfg Award® 2017: Bitte Poststellen und Sekretariate benachrichtigen

(dfg 16 – 17) Die heiße Abstimmungsphase für die Vergabe der dfg Awards® 2017 begann am 8. April 2017. Die ersten Originalbogen gingen bereits beim Notar in Berlin ein. Aus diesem Anlaß und aufgrund diverser Nachfragen erinnern die MC.B Verlag GmbH und die dfg-Redaktion alle in-teressierten dfg-Leserinnen und -Leser daran, daß sich seit der 15. Kalenderwoche, die durch-nummerierten Abstimmungsbögen für den dfg Award® 2017 – versandt mit dem bekannten roten Aufdruck „Wichtige Ausschreibungsunterlagen“ – auf den jeweiligen Schreibtischen der Entscheidungsträger befinden sollten (Bitte Poststellen und Sekretariate benachrichtigen). Nur ausgefüllte, durchnummerierte Original-Abstimmungsbögen werden vom Notar berücksichtigt. In jeder der fünf Kategorien haben die dfg-Leserinnen und -Leser nur eine Stimme. Im Rennen für den Sieg beim dfg Award® wetteifern bekanntlich in diesem Jahr insgesamt 23 Nominees in den fünf Kategorien um den begehrten „Gesundheits-Oscar“. Wollen sie doch bei der Gala zur Verleihung der dfg Awards® 2017 am 8. Juni 2017 im Hamburger Grand Elysée Hotel als glückliche Gewinner auf der Bühne stehen.

dfg Award® 2017 II: Martin Kind wird in die „Hall of Fame“ aufgenommen

(dfg 16 – 17) Am 8. Juni 2017 werden bekanntlich im Hamburger Grand Elysée die 2017er „dfg Awards®“ in fünf Kategorien vergeben. Aber der sechste Preisträger steht wie in jedem Jahr schon fest. Es handelt sich um den Preisträger des „dfg-Ehren Awards für ein Lebenswerk 2017“. Der MC.B Verlag und die beiden gesundheitspolitischen Hintergrunddienste „dfg – Dienst für Gesell-schaftspolitik“ und „A+S aktuell – Ambulant und Stationär aktuell“ haben sich vorbehalten, jedes Jahr eine Persönlichkeit auszuzeichnen, die sich um das Gesundheitswesen insgesamt verdient gemacht bzw. in einem der vielen Sektoren Spitzenleistungen vollbracht hat. Die Jury für den dfg Award® befürwortete 2017 einstimmig den von den Stiftern vorgelegten Vorschlag. Auf diese Wei-se entstand im Laufe der Jahre eine „Hall of Fame des deutschen Gesundheitswesens“.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Pflegeuntergrenzen: Gröhe nutzt Gesetzes-Omnibus zur raschen Umsetzung

(dfg 16 – 17) CDU-Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB (56) arbeitet akribisch die Restanten dieser Legislaturperiode auf. Am 5. April 2017 legte er dem schwarz-roten Bundeskabinett von seinem Haus entwickelte „Formulierungshilfen“ für zwei Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen zu dem bereits im parlamentarischen Verfahren befindlichen „Gesetz zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten“ zum Abnicken vor. Dieses Gesetz soll als „Gesetzes-Omnibus“ dienen, um die erst am 7. März 2017 von einer großen Bund-Länder-Runde konsentierten „Personaluntergrenzen im Krankenhaus“ gesetzgeberisch zu verankern (vgl. dfg 10 – 17, S. 5ff.). Die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft (DKG) gab sich am gleichen Tage milde gestimmt und kündigte an, daß sie sich zusammen mit den Krankenkassen „konstruktiv“ in den Prozeß einbringen werde. Mit den beiden Anträgen setzt der Niederrheiner konsequent die „Schlußfolgerungen“ um, die die Politiker aus den Ergebnissen der Expertenkom-mission „Pflegepersonal im Krankenhaus“ gezogen hatten.

Gesetzes-Omnibus II: Gröhe erschwert politisches Taktieren und Quertreiben

(dfg 16 – 17) CDU-Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB (56) arbeitet wirklich seine Gesetzes-Restposten ab. Und nutzt jede Gelegenheit, um die bereits im Verfahren befindlichen Entwürfe mit als „Formulierungshilfen“ bezeichneten Änderungsanträgen der Regierungsfraktionen zu würzen, um die Entwürfe dann als „Gesetzes-Omnibusse“ nutzen zu können. Dabei hat er anscheinend überhaupt keine Bedenken mehr, einem bisher meist hinter vorgehaltener Hand vorgetragenen Vorwurf so mancher Entscheidungsträger im Gesundheitswesen gerecht zu werden. Nämlich, daß man es in der Berliner Friedrichstraße mit aller Macht darauf anlegt, die diversen Akteure und ihre Organisationen härter an die Staatskandare zu legen und dem Staatsdirigismus im Gesundheitswesen Vorschub zu leisten. Nur wenige Lobbyisten dürften dem „Entwurf eines Gesetzes zur Fortschreibung der Vorschriften für Blut- und Gewebezubereitungen und zur Änderung anderer Vorschriften“ (BT-Drs.: 18/11930) bisher ihre besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben. Nach dem der dfg-Redaktion vorliegenden Änderungsantrag 2 sollten sie es tun.

ABDA hat nur drei Punkte, aber die haben es in sich

(dfg 16 – 17) Wenige Wochen nach ihrer größten berufspolitischen Niederlage haben sich die Apotheker wieder gefangen. Den Niedergang des Gesetzentwurfes zum Verbot des Versandhandels für rezeptpflichtige Arzneimittel scheint man schnell verkraftet zu haben (vgl. zuletzt dfg 14+15 – 17, S. 2ff.). Denn am 12. April 2017 legte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) ihre „Kernpositionen zur Bundestagswahl 2017“ vor. Und normierte damit ihre drei wichtigsten Forderungspakete an die Politik. Kurz, knapp und prägnant, so mögen es die Politiker. Auch wenn man so manches Essential aus der Vergangenheit zur Genüge kennt. Zwar sind auch die Pharmazeuten nicht vor sachlichen Fehlern gefeit, in dem sie nur den drei akademischen Heilberufen die echte Freiberuflichkeit zusprechen als würde es keine selbständigen Physiotherapeuten, Hebammen und andere Berufe im Gesundheitswesen existieren. Aber diesen kleinen Schönheitsfehler kann man übersehen, zu den großen Verschreibern und damit Umsatzbringern im täglichen Apothekengeschäft gehören diese Berufe nun einmal nicht. Dennoch: Derart lobbytechnisch exzel-lent produzierte Vorstöße wünscht man sich mehr. Auch wenn man das gezeigte apothekerliche Selbstbewußtsein gerne etwas weniger stark ausgeprägt dokumentiert haben möchte.

Wir dokumentieren die ABDA-Positionen im vollen Wortlaut.

Heilberufe:
PVS kommt nicht zur Ruhe

(dfg 16 – 17) Seit dem 1. April 2017 lobbyieren in Berlin zwei Verbände der privaten Verrechnungsstellen (PVS) und bemühen sich um die Gunst von Politikern, Beamten und der Journaille. Mit der Gründung des „Bundesverbandes Verrechnungsstellen Gesundheit“ (BVG) zementierte man wohl aber auch den tiefen Riß, der zwischen den fünfzehn im Bundesgebiet verteilten Einrichtungen entstanden ist.

Personalia / Berliner Szene:

1. ÄK Berlin: Neue Vizepräsidentin gewählt
2. Apothekerverband Westfalen-Lippe trennt sich von Geschäftsführer
3. GQMG mit neuem Vorsitzenden
4. SANA: Neue Finanzchefin berufen
5. Märkische Gesundheitsholding beruft neuen Geschäftsführer
6. UKSH verstärkt den Vorstand
7. Agaplesion stockt Vorstand auf
8. Paracelsus verliert Personalchef
9. Rausschmiß der besonderen Art – Nicht zur Nachahmung empfohlen
10. Dr. med. dent. Karl Horst Schirbort wurde 80

 

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