dfg - Ausgabe 37+38 - 17

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10370

 

Als Sofortdownload verfügbar

17,67 € *
 
 
 
 
 

Produktinformationen "dfg - Ausgabe 37+38 - 17"

Kurz vor Redaktionsschluß:
DGB-Personalcoup mit bundesweiten AOK-Auswirkungen

(dfg 37+38 – 17) In der Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) herrschen bekanntlich für die Besetzung der versichertenseitigen Mandate klare Regeln. Der Vorsitz im Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-SV) „gehört“ z.B. der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di (vgl. dfg 44 - 14, S. 2ff.). Beim so genannten „grünen Lager“ regiert dafür der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Nur äußerst selten wird von diesen Regeln abgewichen. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn man auf vielen Führungspositionen innerhalb der AOK-Familie vornehmlich die Namen führender DGB-Funktionäre findet. Neueste Informationen, die der dfg-Re-daktion vorliegen, deuten nun darauf hin, daß es bald bei einer wichtigen AOK-Position auf Bundesebene zu einer tiefgreifenden Veränderung kommen könnte. Der DGB-Bundesvorstand scheint in der kommenden Legislaturperiode „von oben“ durchregieren zu wollen.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Aufsichten: Nur BVA scheint Arztsoftware zu überprüfen

(dfg 37+38 – 17) Die 66 der Aufsicht des Bonner Bundesversicherungsamtes (BVA) unterstehenden bundesunmittelbaren Krankenkassen stöhnen meist, wenn sie an die manchmal mehr als akribische Arbeit der Beamten am Rhein denken. Weil sie vermuten und teilweise wissen, daß die den Landesaufsichten unterstehenden restlichen Wettbewerber „sanfter“ behandelt werden. Man wittert vor allem aufsichtsrechtliche „Verzerrungen“ zu Gunsten der elf Ortskrankenkassen. Als neuestes Beispiel für diese Befürchtungen wertet man ein harsches BVA-Rundschreiben vom 1. September 2017 zum Thema „Arztsoftware“, das sich nahtlos an andere aufsichtsrechtliche „Wünsche“ anfügt.

KV 45: Glänzende GKV-Finanzen sorgen bereits für Begehrlichkeiten

(dfg 37+38 – 17) Wie wenigen Bundesgesundheitsministern zuvor winkt CDU-Ressortchef Hermann Gröhe MdB (56) das Glück. Angesichts der boomenden deutschen Wirtschaft und der ständig neuen Mitglieder-Rekorde (vgl. zuletzt dfg 33 – 17, S. 5ff.) der Gesetzlichen Krankenversich-erung (GKV) sprudeln die Einnahmen der Kassen nur so. Und die Auswirkungen seiner zahlreichen Ausgabengesetze haben noch nicht gegriffen. Kurz vor den Bundestagswahlen bedeutet das: Finanziell geht es dem GKV-Gesamtsystem auf den ersten Blick glänzend. Das geht aus den neuesten KV45-Zahlen der GKV hervor, die am 8. September 2017 veröffentlicht wurden.

Personalia / Berliner Szene:

1. DRK: Neue Aufgabe für Hasselfeldt gefunden
2. DEKV-Führungsspitze weitgehend bestätigt
3. ARZ Haan: Generationswechsel eingeleitet
4. Spectaris: Geschäftsführerwechsel angekündigt
5. Dr. iur. Heiner Geißler (1930 – 2017)

Einladung zum 10. A+S-Netzwerkertreffen im „Haifischbecken Gesundheitswesen“

(dfg 37+38 – 17) Nur wenige andere Bereiche in der deutschen Wirtschaft erfordern ein solch großes Spezialwissen wie das deutsche Gesundheitswesen. Täglich werden Entscheidungen durch gesetzlich definierte Sperren blockiert, ist kaum noch ein Blick über den eigenen Tellerrand möglich. Die Auswirkungen sind bekannt: Man schmort im eigenen Saft. Wer sich in einem fachlichen Netzwerk befindet, versteht mehr, kann optimal entscheiden.

Verlagsmitteilung:
Die Woche vor den Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag nutzt die dfg-Redaktion für eine Urlaubswoche.
Daher erscheint die nächste dfg-Ausgabe am 28. September 2017.

 

Hersteller-Beschreibung "MC.B Verlag GmbH"

Beschreibung