dfg - Ausgabe 07 - 18

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10396

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 07 - 18"

Verlagsmitteilung:
Bewerbungsphase dfg Award® 2018: Bitte nur die Original-Bögen verwenden

(dfg 7 – 18) Die Bewerbungsphase für die 10. Runde der Vergabe der „dfg Awards®“, in diesem Falle für 2018, nähert sich langsam aber sicher dem Ende zu. Die durchnummerierten Bögen für die Bewerbungen und Vorschläge mit dem roten Aufdruck: „Wichtige Ausschreibungsunterlagen“ sind längst versandt. Alle interessierten dfg-Leserinnen und –Leser sollten bitte beachten: Einsendeschluß für die Originalbögen der Bewerbungen und Vorschläge ist Freitag, der 23. Februar 2018, 15.00 Uhr (Posteingang beim Notar/Ausschlußfrist). Alle nach diesem Termin eingehenden Bewerbungen und Vorschläge werden bei der Jury-Sitzung am 5. März 2018 nicht mehr berücksichtigt.

Kommentar zur Gesundheits- und Sozialpolitik:
Marode und am Ende? Wer weiß, wie das wird?

(dfg 7 – 18) Die Unterlagen für die SPD-Mitgliederbefragung zum Vertrag über die Bildung einer möglichen dritten Großen Koalition (GroKo) sind längst versandt. Am Sonntag, dem 4. März 2018, soll das Ergebnis feststehen und verkündet werden. Und schon jetzt liegen die Nerven führender Sozialdemokraten blank. Doch nicht nur im Willy-Brandt-Haus fällt man überstürzte Entscheidungen. Unterstützt von Medienvertretern, die nach auflagen- oder quotenerhöhenden Schlagzeilen gieren, fängt auch in der CDU das öffentliche Rumoren der internen Kritiker an. Derartige Zustände mag weder das Wahlvolk, schon gar nicht eine Parteibasis. In welches Chaos Deutschland verfällt, sollte die SPD-Abstimmung negativ ausgehen – man mag gar nicht daran denken. Auch für das bundesdeutsche Gesundheitswesen verheißen die Berliner Vorkommnisse nichts Gutes.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Koalitionsvertrag: Zur Euphorie kein Anlaß, denn es wird nicht nur teuer

(dfg 7 – 18) Ob die SPD-Mitglieder bis zum 2. März 2018 den von ihren Parteigranden ausverhandelten Koalitionsvertrag mit der CDU und der CSU absegnen, das steht in den Sternen. Vor allem, was passiert, wenn am 4. März 2018 ein negatives Votum verkündet werden muß. Dabei ist das, was die Sozialdemokratie unter dem Titel „Ein neuer Aufbruch für Europa - Eine neue Dynamik für Deutschland - Ein neuer Zusammenhalt für unser Land“ auf 177 Seiten herausholte, bei näherer Betrachtung ganz beachtlich. Nicht nur bei der Ressortverteilung setzte man sich gegenüber der Union in weiten Teilen durch. Nur beim Kernthema „Bürgerversicherung“ bzw. der geplanten Abschaffung der so genannten „Zwei-Klassen-Medizin“ sieht es für die SPD unbefriedigender aus als gewollt. Diese „Niederlage“ könnte sich – neben dem internen personellen Chaos der Partei (vgl. Beitrag in dieser dfg-Ausgabe) – als wichtiger Verlustposten bei der Abstimmung erweisen.

Mediale Spekulationswiese: Wer wird neue/r BundesgesundheitsministerIn?

(dfg 7 – 18) Bereits am 7. Februar 2018 spielten die hauptstädtischen Medienvertreter wieder einmal begierig und ohne jede Scham ein alt bekanntes Spiel. Nämlich das, was man ohne jegliche, noch so geringe Detailkenntnis in politischen Sonderbereichen immer leicht und voller Naivität spielen kann: Sie spekulierten über die Besetzung von Ministerien. Das Ergebnis der letzten, über 24 Stunden andauernden Schlußsitzung zur möglichen Bildung einer neuen Großen Koalition (GroKo) war noch nicht einmal präsentiert, da sprintete die Meute schon munter auf die Spekulationswiese. Und setzte seitdem munter ihre Aktivitäten fort. Manche meinen, das bringt die herrschende Klasse in der Politik so richtig in Wallung und unter Zugzwang, sich zu erklären. Bei der geschäftsführenden CDU-Bundeskanzlerin Dr. rer. nat. Angela Merkel MdB (63) mag das geklappt haben, sie will ihr Personal-Tableau bereits vor dem nächsten Bundesparteitag am 25. Februar 2018 präsentieren. Es soll jünger und weiblicher ausfallen als bisher. Mal schauen, aus welchem Reservoir sie schöpft, um in den kommenden vier Jahren ihre Macht zu erhalten und die Nachfolgedebatte auf kleiner Flamme am köcheln zu halten.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Mitgliederentwicklung I: Trotz neuen Jahresrekordes – der Markt ist abgegrast

(dfg 7 – 18) Während andere Volkswirtschaften schwächeln, geht es in Deutschland immer weiter aufwärts. Auch wenn die Integration der Flüchtlinge und Immigranten schwer fallen mag, es ist extrem lange her, daß in bundesdeutschen Landen fast Vollbeschäftigung herrschte. Dieses schlägt sich bekanntlich in den Daten und Fakten der Sozialversicherungszweige nieder, macht also auch nicht vor der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) halt. Kein Wunder, daß die Beamten des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) immer besser werden. Bereits am 1. Februar 2018 legten sie ihre GKV-Monatsstatistik zum Stichtag 1. Januar 2018 vor. Das Fazit fiel nur auf den ersten Blick blendend aus. Zwar wurde erneut mit ein mit 56,27 Mill. ein neuer Mitglieder-Jahresanfangs-Rekord aufgestellt. Aber die stete Entwicklung „nach oben“ scheint bei vielen Kassen oder ihren Verbänden in den letzten drei Monaten des Jahres 2017 abgeflacht zu sein. Oder aber „Aufräumarbeiten“ in den Beständen hinterließen so ihre Wirkung. Nur das „grüne Lager“ konnte seine Be-stände im Vergleich zum letzten dfg-GKV-Mitglieder-Ranking zum Stichtag 1. Oktober 2017 weiter erhöhen (vgl. dfg 45 – 17, S. 5ff.). Bei allen anderen Kassenarten weist die Kurve entweder nach unten oder deutet eine gewisse Expansions-Stagnation an. Es bleibt also dabei: Entgegen aller ökonomischen Trends müssen sich die Kassengranden in allen anderen Kassenarten so ihre Gedanken machen, warum aktuell die elf Ortskrankenkassen, den Löwenanteil an der Zuwachs-Butter auf dem dicken Brot des Erfolges wegstreichen.

Mitgliederentwicklung II: Der Phalanx der AOKen können nur wenige Paroli bieten

(dfg 7 – 18) In der Endabrechnung des Jahres 2017 setzten die elf Ortskrankenkassen ihren „Siegeszug“ bei der Mitglieder- und Versichertenentwicklung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ungebremst fort. Und bauten das Niveau des I. Quartales 2017, als sie rund 70 Prozent des Gesamtnettozuwachses (vgl. dfg 19 – 17, S. 2ff.), „einsacken“ konnten, mit 73,69 Prozent noch weiter aus. Wen wundert es da, wenn sieben der elf Schwestern aus dem „grünen Lager“ die TOP 10-Liste des neuesten dfg-GKV-Mitglieder-Rankings nach Köpfen dominieren. Das geht aus den Erhebungen der dfg-Redaktion für das aktuelle dfg-Ranking zum Stichtag 1. Januar 2018 hervor, das als Ausgabe 1 – 18 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ als Supplement nur für Abonnenten dieser dfg-Ausgabe beiliegt.

Dokumentation:
40. dfg-GKV-Versicherten-Ranking: Wer außer der TK hält noch das AOK-Lager auf?

(dfg 7 – 18) Das neue 40. dfg-GKV-Versicherten-Ranking zum Stichtag 1. Januar 2018 demonstriert zum wiederholten Male – analog zum dfg-GKV-Mit-glieder-Ranking (das als Ausgabe 1 – 18 der „BzG – Beiträge zur Gesellschaftspolitik“ als Supplement dieser dfg-Ausgabe beiliegt) die aktuell existierende extreme „Anziehungskraft“ der elf Ortskrankenkassen. Zusammen mit dem dfg-GKV-Mitglieder-Ranking und dem dfg-Krankenkassen-ATLAS ent-standen seit 2004 Fakten-Kompendien über den Strukturwandel in der Ge-setzlichen Krankenversicherung (GKV), die so ihresgleichen suchen.

Doch nicht nur im „grünen Lager“ darf man jubeln. Champagnerkorken dürften gleich zwei Mal an der Alster geknallt haben. Zwei vdek-Kassen, die Tech-niker Krankenkasse (TK) wie auch die Hanseatische Krankenkasse (HEK) durchbrachen gewisse Schallmauern. Als erste Kasse überhaupt in der GKV knackte die TK die 10 Millionen-Versicherten-Grenze. Die HEK überschritt die Schwelle von 500.000 Versicherten. Dritter im Bunde: Der AOK Rheinland/-Hamburg gelang es, die 3 Millionen-Grenze zu überspringen. Trotzdem, große Verschiebungen unter den TOP 20 ergaben sich im Verlauf des Jahres 2017 nicht. Die AOK Nordost zog an der KKH vorbei und belegt nun Rang 11. Das gleiche gelang der AOK Hessen, die Platz 13 mit der Knappschaft tauschte. Ein Fakt um die Nr. 6 im GKV-Markt, der voraussichtlich im Jahr 2018 der IKK classic und der AOK PLUS blühen dürfte, sollten die Trends der beiden Dresdner Körperschaften anhalten. Ebenfalls dürfte der Kampf um die Pole Position im BKK-Lager und die Ranking-Position 16 zwischen der Siemens BKK (SBK) und der BKK MOBIL OIL anhalten.

 

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