dfg - Ausgabe 35 - 18

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 35 - 18"

Kurz vor Redaktionsschluß:
Frauen-Power I: Stackelberg-Nachfolge beim GKV-SV geklärt!

(dfg 35 – 18) Die AOK-Familie wurde im August 2018 „fündig“ und landete mit ihrem Personalvorschlag für die Nachfolge des amtierenden stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV-SV), Johann-Magnus Freiherr von Stackelberg (67), einen genauso überraschenden wie veritablen Personalcoup. Das bedeutet: Ab dem 1. Juli 2019 erhält der dreiköpfige Vorstand des Kassenverbandes ein zweites, wie junges weibliches Mitglied, das darüber hinaus auch noch über eine märkische Herkunft verfügt. Darauf haben sich die Granden des so genannten „grünen Lagers“ der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geeinigt. Wie die dfg-Redaktion in Erfahrung bringen konnte, wird der Name der Kandidatin offiziell bei der turnusgemäß für den 30. August 2018 terminierten, nächsten Sitzung des Verwaltungsrates des GKV-SV verkündet. Der eigentliche, formelle Wahl-Akt steht für den 28. November 2018 an. Am Ausgang des Urnenganges ist aktuell nicht zu zweifeln, denn die Ortskrankenkassen verfügen für diese Position über das Vorschlagsrecht.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Frauen-Power II: Die „Reise nach Jerusalem“ gewannen die Frauen

(dfg 35 – 18) Am 24. August 2018 versandte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) insgesamt acht Berufungsschreiben an namhafte deutsche Wissenschaftler. Damit setzte das Ressort von CDU-Minister Jens Spahn MdB (38) seine Ankündigung vom 23. Juli 2018 relativ zügig um, die Neubesetzung des Wissenschaftlichen Beirates zur Weiterentwicklung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) beim Bonner Bundesversicherungsamt (BVA) „zeitnah“ zu entscheiden (vgl. dfg 31 – 18, S. 5ff.). Die Liste der acht Professoren – herausgesucht aus insgesamt zwölf Kandidaten – überrascht in mehr als einem Punkt. Die „Reise nach Jerusalem“ gewannen zum einen die Frauen, sie verfügen in den kommenden drei Jahren über die Mehrheit in dem BVA-Beratungsgremium. Nur drei Männer zieren das der dfg-Redaktion bekannt gewordene Berufungstableau. Das bedeutet, daß die Spahn-Mannen dem Gremium ein jüngeres, weibliches Gesicht verleihen und der nachrückenden Wissenschaftler-Generation eine Gelegenheit verschaffen, sich durch Effektivität Renommée zu erarbeiten. Das Tableau bedeutet weiterhin aber auch: Der neu zusammengesetzte Beirat wird sich bei seiner Konstituierung eine/n neue/n Vorsitzende/n suchen müssen.

Krankenhäuser:
Personaluntergrenzen: Spahn schafft mit Ersatzvornahme Fakten

(dfg 35 – 18) Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) dürfte die Deutsche Krankenhaus-Gesell-schaft (DKG) aktuell einen überaus schweren Stand haben. Ihr beharrendes und auf ein „nein“ getrimmtes Verhalten dürfte beim CDU-Ressortchef Jens Spahn MdB (38) nicht gut ankommen. Der Minister will politische Erfolge sehen und sich vermutlich nicht mit greinenden Lobbyisten abgeben. Also schuf er am 23. August 2018 erst einmal Fakten. An diesem Tag verließ der Entwurf einer ersten Minister-Verordnung die Berliner Friedrichstraße. Diese Art von „Ersatzvornahme“ dient dem Ziel, daß es ab dem 1. Januar 2019, zeitlich begrenzt, so genannte Pflegepersonaluntergrenzen (PPUG) in vier „pflegesensitiven“ Klinikbereichen geben wird.

Personalia / Berliner Szene:

1. Frauen-Power III: Und dann war da noch …
2. KOMV-Kommission konstituierte sich
3. Brandenburgs Ministerin Golze stürzt über Lunapharm-Affaire
4. BKK HMR: Nachfolge bereits rechtzeitig vorbereitet
5. Ex-Taliban fischte beim GKV-SV
6. LÄK Hessen: MB stellt wieder nicht den neuen Präsidenten
7. Angelt sich die Charité den Chef des Medizinischen Fakultätentages?
8. Was macht eigentlich …der so genannte „Datenklau-Prozeß“ ?

 

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