dfg - Ausgabe 42 - 13

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 42 - 13"

Diese Woche im dfg - Dienst für Gesellschaftspolitik - Ausgabe 42 - 2013 mit IT-Special 03 - 13

Gesetzliche Krankenversicherung:

Schätzerkreis: Von einer Einigung keine Spur

(dfg 42 – 13) Wenn Beamte oder Angestellte eines großen Verbandes in eine richtungsweisende Sitzung gehen, dann haben sie meist Aufträge im Gepäck. Aufträge in Form von konkreten Handlungsanweisungen, wie hinterher die Ergebnisse auszusehen haben. Schließlich wollen die jeweiligen Chefs „ihre“ Ergebnisse beschlossen und publiziert wissen. Angesichts der aktuellen Lage im bundesdeutschen Gesundheitswesen war es kein Wunder, daß die jüngste Sitzung des Schätzerkreises für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV-Schätzerkreis) am 10. Oktober 2013 hinsichtlich der künftigen Leistungsausgaben der 134 Krankenkassen in 2014 zu keinem einvernehmlichen Ergebnis kam. Die Repräsentanten des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV-SV) hielten offensichtlich dem politisch motivierten Zahlen-Druck von Seiten der Beamten aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) und des Bundesversicherungsamtes (BVA) stand. Denn auch bei der Prognose 2013 gab es Dissens. BVA-Präsident Dr. iur. Maximilian Gaß-ner bedauerte hinterher diesen Tatbestand. Ändern konnte er ihn auch nicht.

 

Zahnärzte:

FVDZ läutet berufspolitische „Wende“ ein

(dfg 42 – 13) Vom 10. bis zum 12. Oktober 2013 fand in der Bundesstadt Bonn eine Hauptversammlung eines Lobby-Verbandes im Gesundheitswesen statt, die weder die führenden Gesundheitspolitiker der Republik noch die Medien animierte, an den Rhein zu reisen. Die Planungen der bisherigen Macher standen auf ein „weiter so wie bisher“. Und man hätte kaum Pythia spielen müssen, um vorher zu sehen, der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) wäre weiter vor sich hin gesiecht, zur absoluten Bedeutungslosigkeit herab gesunken. Doch viele frische, junge Gesichter unter den Delegierten dürften für eine echte berufspolitische Überraschung gesorgt haben. Die alternde Mannschaft im Bundesvorstand wurde weitgehend abgewählt, eine neue Führungsmannschaft steht für einen „Richtungswechsel“. Unter dem Vorsitz der Südthüringer Zahnärztin, Dr. medic/IfM (Temesvar/ROM) Kerstin Blaschke will man sich um die Belange der nachwachsenden Zahnärztegeneration kümmern und sich den Anforderungen stellen, die sich aus der zuneh- menden Feminisierung des Berufsstandes ergeben. Statt Gezeter und lautstarkem Geschrei setzt man künftig auf eine „konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit“ mit den zahnärztlichen Körperschaften.

 

Personalia / Berliner Szene:

- Bundestag: Neues Spitzenamt für Ulla Schmidt?
- Bayern Eine Ärztin steigt zur Gesundheitsministerin auf
- MDK Rheinland-Pfalz: Neuer Kandidat aufgetaucht!?
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- Frauen führen in den Kliniken der Hauptstadt

 

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