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dfg - Ausgabe 49 - 21

Hersteller MC.B Verlag GmbH

Artikel-Nr.: SW10648

 

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Produktinformationen "dfg - Ausgabe 49 - 21"

„Ich bitte um das Wort!“:
Gesundheitsdaten als Innovationsbooster

(dfg 49 – 21) Die neue Ampel-Koalition ist seit dem 24. November 2021 „geschmiedet“ und zur Aufstellung bzw. zur Übernahme der Macht in Deutschland bereit. Seither wird nicht nur in den Institutionen des Gesundheitswesens der 177-seitige Text des vereinbarten Koalitionsvertrages analysiert und buchstäblich „auseinander“ genommen. So hat sich der Generalsekretär der thüringischen FDP, Robert-Martin Montag MdL (41) intensiv mit den Digitalisierungs- und Forschungs-Passagen befaßt. Der Liberale, der zugleich auch stellvertretender Vorsitzender des Bundesfachausschusses Gesundheit der Partei ist, gehört seit 2019 dem Landtag in seiner Geburtsstadt Erfurt an. Seine gesundheitspolitischen Kenntnisse erwarb der diplomierte Politikwissenschaftler zuerst als Referent bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KV BB), um dann bis zu seiner beruflichen Rückkehr nach Thüringen als stellvertretender Verbandsgeschäftsführer beim Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) zu arbeiten. Montag warnt nicht nur vor verpaßten Forschungsmöglichkeiten in Deutschland, sondern plädiert offensiv für ein langfristiges Umdenken bei der Nutzung von Gesundheitsdaten. Mit seiner kritischen Analyse setzt die dfg-Redaktion ihre Meinungs-Rubrik „Ich bitte um das Wort!“ fort. Mit dieser Rubrik erhalten Entscheidungsträgerinnen und -träger im bundesdeutschen Gesundheitswesen die Möglichkeit, statt in Interviews mittels Namensbeiträgen zu aktuellen Themen Stellung zu beziehen.

Gesundheits- und Sozialpolitik:
Bundeskabinett: Die politischen „Ahnen“ von Karl W. Lauterbach und Hubertus Heil

(dfg 49 – 21) Aller Voraussicht nach dürfte SPD-Bundestagspräsidentin Bärbel Bas MdB (53) – wie von langer Hand geplant – am frühen Nachmittag des 8. Dezember 2021 das neue Bundeskabinett (Scholz I) im Bundestag vereidigt haben. Wie schon in den letzten vier Jahren teilen sich zwei prominente Männer nun als Mitglieder der Regierung die Agenden für die Säulen des deutschen Sozialversicherungssystems. Dabei können beide auf jahrelange Erfahrungen im Bereich der Gesundheits- bzw. Arbeits- und Sozialpolitik zurückblicken.

Gesetzliche Krankenversicherung:
KV45: Lauterbach „erbt“ ein immer größeres Defizit

(dfg 49 – 21) Daß er als SPD-Bundesgesundheitsminister „geleerte Säckel“ in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von seinem CDU-Vorgänger „erbt“, das dürfte Prof. Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl W. Lauterbach MdB (58) hinreichend bekannt sein. Auch, daß die am 3. Dezember 2021 vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vorgelegten GKV-Finanzdaten für die ersten neun Monate des Jahres 2021 (gem. Formblatt KV45) kaum mit denen der Vorjahre vergleichbar sind. Die Corona-Pandemie wirbelte alles durcheinander. Fest steht: Das „erwirtschaftete“ Defizit der GKV im Jahr 2021 vergrößerte sich zum Stichtag 30. September 2021 auf nunmehr 3,168 Mrd. €. Dem Gesundheitsfonds flossen weiter zwei Mrd. € ab, so daß bei ihm – wenn die Staatszuschüsse nicht gewesen wären – der Bodensatz schon längst erkennbar gewesen wäre. Über einen großen finanziellen Spielraum verfügt das den Fonds verwaltende Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) nicht mehr.

Heilberufe:
apobank-Serie (Teil 3): „Monti’s“ internes Versagen läßt die „Hütte lichterloh brennen“

(dfg 49 – 21) Am 2. Dezember 2021 sorgten vier Fahrzeuge der Berliner Feuerwehr und Polizisten für eine Vollsperrung im Regierungsviertel. In dem Gebäude, in dem die Filiale „Berlin-Mitte“ der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apobank) residiert, war ein Großalarm ausgelöst worden. Er entpuppte sich als „Fehlalarm“. Ganz anders sieht es in der Düsseldorfer Zentrale der Standes-bank aus. Dort brennt seit geraumer Zeit intern „die Hütte lichterloh“. Auch, weil der seit 2017 amtierende und scheinbar mit seiner Aufgabe völlig überforderte Vorsitzende des Aufsichtsrates, Prof. Dr. med. Frank-Ulrich Montgomery (69), durch eigenmächtige personelle wie strukturelle Entscheidungen permanent „Tonnen von Öl“ in das Feuer gießen soll. Das Ansinnen der Aufsichtsbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin), den Hamburger Radiologen zu ersetzen, scheiterte bisher. Dafür soll es am 10. Dezember 2021 nach dem Willen von „Monti“, so der Spitzname des politischen Chairmans der Weltärzteschaft (WMA), zum Showdown kommen. Um seine eigenen, auch finanziellen, Pfründe zu sichern, verlangt er nach einem klassischen Bauernopfer. Er ist es gewohnt „über Leichen“ zu gehen. Daher zieht die dfg-Redaktion aus aktuellem Anlaß diesen Teil der geplanten Serie zu Europas größter Genossenschaftsbank vor.

Ärzte:
MVZ: DWS will mit RON hoch hinaus

(dfg 49 – 21) In der aktuellen Liste der Fusionsvorhaben des Bonner Bundeskartellamtes (BKartA) war bei Redaktionsschluß dieser dfg-Ausgabe der neueste Deal des Frankfurter Fondsverwalters „DWS“ immer noch nicht angekommen. Dabei hatte die DWS Group bereits am 23. November 2021 per Aussendung herausposaunt, daß man „im Namen“ des eigenen, dritten pan-europäischen Infrastrukturfonds (PEIF III) das „führende deutsche Strahlentherapie-Netzwerk“ übernommen habe. Verkäufer sei die Luxemburger Tochter der U.S.-Private Equity-Gesellschaft (PEG), Summit Partners, die erst 2019 eingestiegen war. Zusammengelegt mit einer anderen Beteiligung plane man, den „führenden europäischen Anbieter von Krebsbehandlungen und fortschrittlichen diagnostischen Bildgebungsdiensten entstehen“ zu lassen. Ähnlich opulente Töne vernahm man aus Boston.

Personalia / Berliner Szene:

1. Vorsitz im Gesundheitsausschuß des Bundestages in AfD-Hand?
2. Berlin: Ex-Landtagsvizepräsidentin wird Gesundheits-Senatorin
3. AK Saar bestätigt Führungs-Duo

 

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